Die Titelverteidigung ist geglückt: Mit einem fulminanten 7:2 Sieg im Endspiel gegen die TSG Balingen gewinnt der FCH erneut den Sparkassen-Indoor-Cup. Neben Torschützenkönig Janik Michel glänzt Torspieler Lsyander Skoda. Die U23 der TSG Balingen wird Dritter, die U19 nach toller Leistung Vierter.
Es war das erwartete Traumfinale und am Ende bekamen die Zuschauer im Endspiel des Sparkassen-Indoor-Cups dann auch die Begegnung zwischen dem FC Holzhausen und der TSG Balingen zu sehen.
Hier behielt der Verbandsligist beim 7:2 klar die Oberhand. Pedro Morais konterte früh den Führungstreffer von Fabio Pfeifhofer, in der Folge schlug Carlos Konz nach toller Michel-Vorlage zurück. Das 3:1 ging dann auf das Konto von Lysander Skoda. Dieser kam erstmals nach seinem Kreuzbandriss wieder zum Einsatz und überragte in ungewohnter Rolle als Torspieler. Der FCH spielte es in der Folge clever und ließ mehrere Treffer folgen – der Triumph war in jedem Fall verdient.
Lukas Foelsch zufrieden
Lukas Foelsch freute sich: „Wir haben wirklich auch eine super Truppe für die Halle und richtig gut gespielt. Nach dem es letztes Jahr nichts wurde, freue ich mich natürlich dieses Jahr umso mehr über den Sieg.“ Den 3. Platz sicherte sich die U23 der TSG Balingen. Beim Duell mit der eigenen U19 hieß es 4:3.
Ein TSG-internes Duell gab es auch im Halbfinale. Hier siegte die 1. Mannschaft mit 5:3 gegen die U23 – Matthias Schmitz glänzte als dreifacher Torschütze. Die U19 der Eyachstädter wehrte sich im zweiten Seminfinale nach Kräften und nervte den FCH lange Zeit. Foelsch und Pfeifhofer trafen aber beim 2:0.
Jede Menge Tore
Spannend war bereits die Vorrunde: In Gruppe A dominierte der FC Holzhausen. Clayton Zwetsch erzielte im Auftaktspiel 20 Sekunden vor Schluss das entscheidende 3:2 gegen den TSV Straßbeg. Im Spiel gegen die Sportfreunde Bitz (10:2) traf dann Janik Michel sechsfach, ehe es ein 7:5-Spektakel gegen den SV Dotternhausen gab. Florian Kath glich zum 5:5 aus, der FCH hatte aber die passende Antwort. Straßberg wurde Gruppenzweiter.
In Gruppe B hielt sich die TSG Balingen II schadlos. Der TSV Frommern (mit dem neuen Cheftrainer Armin Hotz an der Bande) machte im letzten Gruppenspiel aus einem 2:4 noch ein 4:4 gegen die Pfullinger U19 und rettete sich so ins Viertelfinale.
Samuel Schneider mit Traumtor
21 Tore erzielte die TSG Balingen in der Gruppe C. Das wohl schönste des gesamten Tages gelang dabei Samuel Schneider per traumhaftem Seitfallzieher. Die U19 der TSG wurde – unter anderem wegen einem 5:1 gegen den FC Grosselfingen – Zweiter.
In Gruppe D herrschte Spannung bis zum Schluss. Die 07er von Samed Akbaba starteten mit zwei Unentschieden, siegten dann aber mit 3:0 gegen die SGM Gruol/Erlaheim, welche am Vorabend das Kleine Turnier gewonnen hatte, und wurde noch Gruppensieger. Die SG Empfingen begleitete sie nach dem 4:2-Erfolg zum Abschluss gegen Schramberg/Sulgen ins Viertelfinale. Die beiden Topspieler Flavius-Nicolae Oprea und Torhüter Ion-Daniel Radu setzten trotzdem Highlights für die Zuschauer.
Es wird zweistellig
Verdiente Sieger sahen dann die Viertelfinals. Der FC Holzhausen zeigte gegen den TSV Frommern überragenden Hallenfußball und siegte 10:1. Alleine fünf Treffer gingen auf das Konto von Michel, der wieder einmal Torschützenkönig wurde.
Die U23 der TSG Balingen besiegte Straßberg mit 4:1. Lange Zeit war es eine umkämpfte Begegnung, Florian Barth stellte mit einem Doppelpack die Weichen auf Sieg. In doppelter Überzahl markierte Fabian Zirkel den Endstand.
Die Mannschaft von Murat Isik bezwang im Anschluss die SG Empfingen mit 4:2. Halim Eroglu traf drei Mal, die von Daniel Seemann gecoachte SGE hielt aber lange ordentlich mit.
U19 schlägt Albstadt
Überzeugend war anschließend auch der Auftritt der von Mehmet Akbaba trainierten U10. In einem munteren Spiel gab es ein verdientes 5:3 gegen den FC 07 Albstadt. Der starke Samed Güngör sah kurz vor Schluss die Rote Karte, weil er als „Flying Goalkeeper“ außerhalb des Strafraums die Hand benutzte. Regeltechnisch ging die Entscheidung natürlich in Ordnung, bei verbleibenden 2,8 Sekunden auf der Uhr wäre aber auch etwas Fingerspitzengefühl des Referees wünschenswert gewesen.