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Tischtennis Mit Hüfingen ist im Titelkampf zu rechnen

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Stephan Dieterle tritt wieder für die DJK Villingen an die Platte. Foto: Marc Eich Foto: Schwarzwälder-Bote

Die Staffel 2 der Tischtennis-Landesliga der Herren spielt auch in der kommenden Saison wieder mit der Sollstärke von zehn Mannschaften. Mit sechs Teams stellt der Bezirk Schwarzwald dabei zahlenmäßig den größeren Anteil.

Neue Mitglieder der Liga sind mit dem TTC Mühlhausen und der DJK Villingen, diese als freiwilliger Absteiger, zwei Vereine aus der Verbandsliga, sowie als Aufsteiger die früheren langjährigen Landesligisten TTC Blumberg aus dem Bezirk Schwarzwald und TSV Mimmenhausen aus dem Bezirk Bodensee. Neben dem Verbandsliga-Aufsteiger TTC Beuren haben auch die Absteiger TTC Singen IV und RV Bittelbrunn die Staffel 2 in die Bezirksliga Bodensee verlassen.

Welche Rolle kann der Vizemeister spielen?

Die Liga scheint im Vergleich zur vorigen Saison wesentlich ausgeglichener besetzt zu sein. Ob der letztjährige Vizemeister TTC Singen III eine entscheidende Rolle spielen kann, bleibt abzuwarten. Immerhin müssen mit Christoph Wiemer und Norbert Klauth zwei starke Spieler ersetzt werden. Zwar kam von der DJK Villingen II mit Kai Moosmann eine spielstarke Nachwuchskraft an den Hohentwiel, aber es wird schwer werden, den Verlust auszugleichen. Mit der höchsten Ranglistenpunktzahl spielt nunmehr Andreas Beck an Position eins.

Im Titelkampf ist in der neuen Saison sicherlich mit dem TuS Hüfingen zu rechnen. Der letztjährige Dritte spielte zuletzt eine starke Runde und belegte trotz Verletzungsprobleme am Ende immerhin einen Spitzenplatz. Kann der TuS komplett antreten, ist nun sogar noch mehr möglich. Dabei vertraut Hüfingen vor allem auf Spitzenspieler Philip Dannegger.

Gespannt dürfen die Fans sein, welche Rolle Absteiger TTC Mühlhausen in der neuen Liga spielen wird. Das starke spielerische Gefälle in der Mannschaft war mit ein Grund, warum der TTC in der höheren Liga zuletzt ohne Sieg blieb. Ob die spielstarken Georg und Niklas Winkler als Zugpferde in der Landesliga für ein höheres Niveau der Mannschaft sorgen können, bleibt offen.

Mehr als nur den zuletzt erreichten fünften Rang wird vom TTC GW Konstanz erwartet. Dies ist vor allem durch den an Nummer zwei gesetzten Neuzugang Florian Beez, der von der TSG Heilbronn nach Konstanz wechselte, begründet. Die routiniert und ausgeglichen besetzte Mannschaft hat in Bestbesetzung durchaus die Möglichkeit, ganz oben mitzuspielen.

Arg gebeutelt wurde die DJK Villingen nach Ende der Verbandsligasaison. Bis auf Stephan Dieterle verlor die DJK am Ende der Runde die gesamte Mannschaft. Jetzt bauen die Villinger auf die Spieler der bisherigen Reserve, die immerhin zuletzt in der Landesliga Rang sechs belegte. Mehr dürfte auch in der kommenden Saison nicht zu erwarten sein. Das DJK-Spitzenpaarkreuz bilden dabei Carsten Basler und Stephan Dieterle.

Mönchweilers Ziel ist der Klassenerhalt

Der TV St.Georgen spielte zuletzt eine bärenstarke Rückrunde und belegte nach anfänglicher Abstiegsgefahr mit der zweitbesten Rückrundenbilanz am Ende noch Rang vier. Nun verloren die Bergstädter aber mit Jan-Philip Dannegger, der zu Verbandsligaaufsteiger TTC Beuren wechselte, ihren besten Spieler, ohne ihn auch nur annähernd gleichwertig ersetzen zu können. Lediglich Luca Barth vom RV Erdmannsweiler konnte als Neuzugang gewonnen werden und spielt im dritten Paarkreuz. Die St. Georgener, bei den Jan Walter und Bernd Pacher das Spitzenpaarkreuz bilden, werden kaum den Erfolg der Vorsaison wiederholen können.

Unverändert mit Pascal Koch und Fabian Schifferdecker an der Spitze geht der TTSV Mönchweiler in die neue Saison. Ziel der Mannschaft kann nur der Klassenerhalt sein, um den schon zuletzt bis zum Saisonende gekämpft werden musste.

Gespannt darf man auf das Abschneiden der TTF Stühlingen sein. Zuletzt gelang der Klassenerhalt nur über die Relegation. In dieser Saison erhoffen die Tischtennisfreunde sich jedoch den frühzeitigeren Klassenerhalt. Mit Gerd Schönle hat Stühlingen einen der besten Spieler der Liga in seinen Reihen. Neuzugang Frank Schädler kommt vom TTC Mühlhausen und wird als Nr. 2 geführt. Er war allerdings zuletzt bei seinem früheren Verein in der Rückrunde nur noch einmal im Einsatz.

Der TTC Blumberg als Aufsteiger aus dem Bezirk Schwarzwald hat sich an der Spitze mit Manfred Görlinger von der DJK Villingen verstärkt. Ob dies zum Klassenerhalt reicht, wird sich zeigen. Allerdings hat die Mannschaft aber auch noch einige entwicklungsfähige Spieler, die sich in der neuen Liga durchaus steigern können.

Nach längerer Abwesenheit kehrt der TSV Mimmenhausen als Meister der Bezirksliga Bodensee in die Landesliga zurück. Die Linzgauer um Mannschaftskapitän Jürgen Häge sowie mit Marc Oehler und Günter Maier an der Spitze werden sich allerdings steigern müssen, wenn der Klassenverbleib gelingen soll.

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