Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Tischtennis Gekommen, um zu bleiben

Von
Foto: Fritsch Foto: Schwarzwälder Bote

In der höchsten Tischtennis-Liga Württembergs ist in dieser Saison wieder ein Team aus dem Kreis Calw vertreten: der TTC Ottenbronn. Der will mit einer Tradition brechen –­ und als Aufsteiger nicht sofort wieder aus der Verbandsliga absteigen.

Mit etwas Verspätung startet der Aufsteiger in die Verbandsliga-Saison. Während der ersten vier Vereine schon am vergangenen Wochenende ihre ersten Spiele bestritten haben, legt der TTC Ottenbronn erst am Sonntag los – als letztes der insgesamt zehn Teams. "Das ist eigentlich weder ein Vor- noch ein Nachteil", meint der Ottenbronner Mannschaftsführer Michael Holzhausen, der das größere Augenmerk auf den Namen des Gegners legt: "TTC Mühringen –­ da werden wir gleich mal sehen, wo wir eigentlich stehen."

In den vergangenen Jahren war es in der Regel so, dass der Aufsteiger sofort wieder aus der Verbandsliga absteigt. Mit dieser Tradition will der TTC Ottenbronn in dieser Saison brechen. "Es wird für uns erst mal schwierig werden, aber nach dem Aufstieg sind wir alle sehr motiviert", meint Holzhausen. Seine Prognose: "Die letzten Aufsteiger hatten es immer schwer. Wir wollen den Abstieg vermeiden, aber das ist ganz schwer einzuschätzen."

Europameister im Kader

Gewissermaßen ist das Glück jedoch auf Seiten des TTC Ottenbronn. Anders kann man es wohl nicht nennen, dass plötzlich der einstige Jugendeuropameister und frühere Bundesligaspieler Christoph Schmidl nach vierjähriger Pause im Ottenbronner Training auftauchte und sich der Mannschaft anschloss. Er wird das Verbandsliga-Team an Position eins anführen. "Das ist schon mehr als ein Glücksfall", freut sich Holzhausen.

Und Schmidl war nicht der einzige Überraschungsgast: Auch Georgios Makris, der noch vor zwei Jahren in Griechenlands 2. Liga spielte, sich dann eine Auszeit nahm und Holzhausens Arbeitskollege wurde, schloss sich spontan dem TTC Ottenbronn an. Er hat erst wieder mit dem Training angefangen und wird vorerst in der zweiten Mannschaft in der Bezirksliga zum Einsatz kommen, doch Holzhausen unterstreicht: "Im Training haben wir schon gesehen, dass er von der Spielstärke her in die erste Mannschaft passt und dort vielleicht weit vorne zum Einsatz kommen könnte."

An Position zwei und drei sind in der Verbandsliga jedoch erst einmal der deutsche Doppel-Meister von 1983, Michael Krumtünger (Foto), und sein Sohn Sebastian gesetzt. "Michael hat in der vergangenen Saison echt noch mal was draufgelegt", sagt Holzhausen über Ottenbronns Nummer zwei und ist sich auch bei Sebastian Krumtünger sicher: "Der ist in der Verbandsliga gut aufgehoben."

An Position vier geht beim TTC Ottenbronn Ramon Huber ins Rennen, während die Position fünf der aus Gärtringen gekommene Neuzugang Tim Holzapfel übernimmt. "Eine sehr gute Verstärkung", betont Holzhausen, der selbst an Position sechs an den Start gehen wird. "Ich versuche, hinten als Bank die Punkte beizusteuern", meint der Mannschaftsführer.

Hoffen auf Zuschauer

Dass der TTC Ottenbronn überhaupt in die Verbandsliga aufgestiegen ist und somit wieder ein dicker Punkt auf der württembergischen Tischtennis-Landkarte wird, macht Holzhausen stolz: "Wir sind kein riesiger Verein, wir sind keine riesige Ortschaft – daher ist das echt sensationell." Er hofft, dass das die Einwohner von Ottenbronn und auch die umliegenden Tischtennisvereine honorieren und zu den Heimspielen kommen. 20 bis 30 Zuschauer hatte man in der vergangenen Saison. Holzhausen: "Wir hoffen, dass es jetzt ein paar mehr sind."

Artikel bewerten
0
loading
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.