Lea Lachenmyer schied mit dem ESV Weil bei den Deutschen Pokalmeisterschaften vorzeitig aus. Foto: Uli Nodler

Erwartungsgemäß hat es für den Damen-Tischtennisbundesligisten ESV Weil bei den Deutschen Pokalmeisterschaften in Kolbermoor nichts zu erben gegeben.

Die Weilerinnen, die ohne ihre beiden Topspielerinnen Anna Hursey und Ievgeniia Sozoniuk antreten mussten, gewannen zwar in ihrer Dreier-Gruppe das zweite Match gegen den TuS Fürstenfeldbruck, hatten dann aber gegen den ttc berlin eastside, den amtierenden Pokalsieger des vergangenen Jahres, beim 0:3 keine Chance. Weil spielte in der Besetzung Lea Lachenmayer, Martine Toftaker und Kornelija Riuliskyte.

 

Meister TTC 1946 Weinheim, der TSV Langstadt, Serienpokalsieger ttc berlin eastside sowie Gastgeber SV DJK Kolbermoor zogen dann am späten Samstagabend ins“Final-Four“-Finale ein und kämpfen dort um den ersten Titel des Jahres 2026.

Nicht geschafft haben es der TSV Dachau 65, die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim und der ESV Weil aus dem Kreis der Erstligisten sowie die Teilnehmer aus der Zweiten – und Dritten Liga.

Mit Abstand am spannendsten in der dritten und letzten Gruppenrunde war die Partie zwischen Langstadt und Bingen, die 210 Minuten dauerte und bis zum letzten Ballwechsel heiß umkämpft war.

Der in dieser Saison in sämtlichen Wettbewerben noch ungeschlagene Titelverteidiger präsentierte Berlin präsentierte sich in guter Pokalform und ließ den Weilerinnen keine Chance.

Ein einziger Satz ging an die Südbadenerinnen, den die Litauerin Kornelija Riliskyte gegen Mia Griesel verbuchte. Ansonsten eine eher einseitige Angelegenheit: Xiaona Shan gab sich keine Blöße gegen Martine Toftaker (3:0), Griesel schlug Riliskyte noch mit 3:1 und Josi Neumann stellte unter Beweis, dass sie auch das Spiel gegen Abwehr beherrscht. In drei umkämpften Sätzen bezwang die erst 15-jährige Hessin aus der Wetterau Weils Defensivstrategin Lea Lachenmayer.