Die Norwegerin Martine Tofttaker spielt am Sonntag für Weil. Foto: Uli Nodler

Der Damen-Bundesligist ESV Weil bestreitet am Sonntag ein weiteres Heimspiel.

Zu Gast in der Sporthalle der Leopoldschule ist am Sonntag ab 14 Uhr der TSV 1909 Langstadt.

 

Die Saison ist noch jung. Der ESV Weil hat bislang erst zwei Begegnungen absolviert. Beide gingen verloren. Zunächst verlor der ESV das Auswärtsspiel beim amtierenden Deutschen Meister TTC 1946 Weinheim mit 2:4 und anschließend die Heimbegegnung am vergangenen Sonntag gegen den deutschen Serienmeister ttc berlin eastside.

Diese beiden Niederlagen gegen die beiden Spitzenteams der Bundesliga sind jetzt nicht der Weltuntergang.

Vielleicht klappt es mit dem ersten Saisonerfolg ja am Sonntag. Doch der Gegner ist nicht von schlechten Eltern. Langstadt glänzte bislang durch Erfolge gegen Bingen/Münster-Sarmsheim und den SV DJK Kolbermoor. Große Wellen schlug jedoch Langstadts 6:1-Triumph in Weinheim, wo die Trauben bekanntlich sehr hoch hängen. Auf Langstadter Seite spielen mit Izabela Lupulesku und Sophia Klee zwei ehemalige Weilerinnen. Aktuell steht der hessische Klub aus dem Stadtteil in Babenhausen auf Platz eins der Bundesliga-Tabelle.

Angesichts der bisherigen Langstadter Erfolge muss sich der ESV Weil auch im dritten Saisonspiel mit der Außenseiterrolle begnügen.

Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Weils Spitzenspielerin Anna Hursey. Aktuell spielt die 19-Jährige Waliserin bei den Portugal Open. Erreicht sie dort nicht das Finale, ist sie am Sonntag dabei. Einsatzbereit sind zudem auf Weiler Seite Ievgeniia Sozoniuk, Lea Lachenmayer, Martine Toftaker und Kornelija Riliskyte.