Lea Lachenmayer gewinnt ihr zweites Einzel. Foto: Uli Nodler

Drittes Spiel, dritte Niederlage. Tischtennis-Damenbundesligist ESV Weil musste sich am Sonntag in der heimischen Sporthalle der Leopoldschule auch dem TSV 1909 Langstadt beugen.

Der ESV Weil verlor trotz einem durchaus engagierten Auftritt mit 4:6. Die Gastgeberinnen konnten auch diesmal über weite Strecken mithalten, es fehlt aber aktuell der absolute Siegeswille.

 

Das Ergebnis gibt den Spielverlauf nicht unbedingt exakt wieder. Der ESV Weil hätte durchaus nach den Doppeln mit 2:0 führen können. Doch nach dem 3:1-Satzsieg von Ievgeniia Sozoniuk und Kornelija Rilkiskyte, mussten sich Anna Hursey und Martine Toftaker trotz eines starken Auftritts mit 2:3-Sätzen geschlagen geben.

So stand’s nach den Doppeln 1:1 und nach den beiden Einzeln im vorderen Paarkreuz 2:2. Hursey machte mit Chantal Mantz in drei klaren Satzgewinnen kurzen Prozess. Ebenso deutlich musste sich Sozoniuk Langstadts Spitzenspielerin Orawan Paranang geschlagen geben.

Im hinteren Paarkreuz hätte es auch anders laufen können. Lea Lachenmayer gewann den ersten Satz gegen die aktuelle Deutsche Jugendmeisterin Lorena Morsch klar und nutzte im zweiten Satz einen Satzball nicht, unterlag letztlich mit 1:3-Sätzen, weil sich die junge Langstadterin nach klar verlorenem ersten Durchgang sehr gut auf Lachenmayers Abwehrspiel einstellte.

Spannend ging’s auch zwischen Toftaker und der ehemaligen Weilerin Sophia Klee zu. Am Ende musste Toftaker im fünften Satz klein beigeben und verlor mit 2:3. Die Norwegerin hatte sich nach verlorenem ersten Satz ins Spiel zurückgekämpft. Doch am Ende fehlte ihr die letzte Konsequenz, um sich gegen Klee durchzusetzen.

Eine Anna Hursey in guter Form ist im Moment nicht genug, um sich gegen die starke Konkurrenz durchzusetzen. So reichte auch ihr zweiter Erfolg im Spitzeneinzel gegen Paranang nicht, um am Ende den Gesamtsieg zu feiern. Nach einer gewissen Anlaufzeit und dem verlorenen ersten Satz ließ Hursey der Indonesierin des TSV 1909 Langstadt im Einzel keine Chance. Sozoniuk gab mit ihrer zweiten Einzel-Niederlage den fünften Punkt ab.

Lachenmayer holte zwar noch den vierten Siegpunkt durch den 3:1-Erfolg gegen Klee, doch Toftaker konnte die Gesamtniederlage durch ein 1:3 gegen Morsch nicht verhindern.

Doppel: Sozoniuk/Riliskyte – Mantz/Morsch 3:1-Sätze (11:9, 6:11, 11:5, 11:8); Hursey/Toftaker – Paranang/Klee 2:3 (7:11, 12:10, 5:11, 11:9, 2:11). Einzel: Hursey – Mantz 3:0 (11:7, 11:5, 11:9); Sozoniuk – Paranang 0:3 (3:11, 9:11, 7:11); Toftaker – Klee 2:3 (7:11, 11:8, 5:11, 11:6, 6:11); Lachenmayer – Morsch 1:3 (11:4, 11:13, 8:11, 8:11), Hursey – Paranang 3;1 (7:11, 12:10, 11:7, 11:8; Sozoniuk – Mantz1:3 (11:13, 11:9, 10:12, 6:11); Lachenmayer – Klee 3:1 (11:13, 11:7, 11:8, 11:9); Toftaker – Morsch 1:3 (11:9, 7:11, 8:11, 3:11).