Tischtennis-Bundesligist ESV Weil bestreitet am Sonntag sein erstes Rückrundenspiel.
Zu Gast sind die Weilerinnen am Sonntag ab 10.30 Uhr beim Serienmeister ttc eastside berlin.
Angesichts der Aufstellung dürfte der Auftritt in der Bundeshauptstadt eine „Mission impossible“ werden. Denn: Anna Hursey und Lea Lachenmayer sind diesmal nicht dabei. Dafür greift Ievgeniia Sozoniuk wieder zum Schläger. Weils walisische Nummer eins weilt immer noch im Trainingslager in China, und Lea Lachenmayer ist bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Baiersbronn im Einsatz.
Sozoniuk spielt in Berlin an Nummer eins. Dahinter reihen sich Kornelija Riliskyte, Martine Toftaker und Ersatzspielerin Mariia Osypenko ein. Da braucht es keinen Propheten, um vorherzusagen, dass die Erfolgschancen des Tabellenletzten gegen Null tendieren. Dennoch steckt man beim ESV Weil den Kopf nicht in den Sand. „Wir freuen uns auf das Match, denn es wird zu ungewohnter Anfangszeit vor großer Kulisse stattfinden. Es wird das Vorspiel der Herren-Bundesliga-Partie sein“, informierte Weils Sportchef Serge Spiess. Große Sorge bereitet dem Weiler Macher jedoch der Rückzug des TSV Langstadt (siehe nebenstehenden Bericht): „Dann werden nach dieser Saison nur noch sechs Mannschaften übrig sein. Das ist nicht in unserem Sinn. Ich werde mich deshalb am Rande unserer Bundesliga-Partie in Berlin mit dem Eastside-Offiziellen und ehemaligen DTTB-Präsidenten Andreas Hein zusammensetzen, um das Problem zu erörtern“, betont Spiess. Er plädiert dafür, in der neuen Saison gleich zwei Zweitbundesligisten das Aufstiegsrecht einzuräumen, damit die 1. Bundesliga wieder mit acht Mannschaften starten kann. Allerdings sind die Zweitligisten aktuell über einen etwaigen Aufstieg noch wenig begeistert.