Jubel bei der SG Baiersbronn/Klosterreichenbach, die vorzeitig die Meisterschaft gewonnen hat. Das Team profitierte dabei von der Niederlage des Verfolgers CVJM Grüntal.
Die Spielgemeinschaft Baiersbronn-Klosterreichenbach hat es nach Platz vier in der Vorsaison nunmehr im Tischtennis-Bezirksoberhaus geschafft: Im Zweikampf mit Verfolger CVJM Grüntal machte der Herbstmeister und kontinuierliche Tabellenführer nun mit dem 9:4-Erfolg beim TTC Ottenbronn III den letzten Schritt auf dem Weg zum Titel in der Bezirksliga.
Dabei profitierte das Team um Kapitän Andreas Geiger von der 5:9-Heimniederlage der Grüntaler am selben Tag gegen den TV Calmbach III. Was nunmehr bedeutet: Der eigentlich für das kommende Wochenende vorgesehene Show-down zwischen den beiden dominierenden Teams der Liga hat plötzlich nur noch statistischen Wert.
Locker aufspielen am letzten Spieltag
Stephan Reinhardt und Benny Wenselau erwiesen sich beim Baiersbronner Auswärtssieg in Ottenbronn als die eifrigsten Punktesammler, aus den Doppeln und Einzeln ergatterten die beiden das Maximum von sechs Punkten. Andreas Geiger, Larissa Burkowitz und Oguzhan Durmaz punkteten je einmal. Somit kann man am letzten Spieltag gegen den Tabellenzweiten aus Grüntal locker aufspielen und die Meisterschaft feiern.
Bei den Grüntalern war gegen Calmbach III nach positivem Start aus den Doppeln (2:1) in den Einzeln lange Zeit der Wurm drin, nur Raphael Gukelberger punktete im ersten Durchgang (3:1 gegen Stefan Müller). Nachdem auch Dirk Sailer das Spitzeneinzel gegen Robin Rieg abgeben musste war beim Zwischenstand von 3:7 eine Vorentscheidung gefallen. Fabio Gruber und Moritz Blumenstock konnten nur noch verkürzen, am Ende triumphierten die motivierten Gäste aus dem Enztal, bei denen neben Robin Rieg auch die Routiniers Marcus Müller und Frank Metzler fleißig punkteten.
Absteiger stehen fest
Im Abstiegskampf waren bereits vor dem Spieltag die Entscheidungen gefallen: Der TuS Bad Rippoldsau und der TSV Freudenstadt müssen den Gang in die Bezirksklasse antreten, für den WSV Schömberg (9:7 in Freudenstadt) geht es in die Relegation.