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Tischtennis Beide Titelträger werden am Ende entthront

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Youngster Jonas Ritter düpierte im B-Turnier die etablierte Konkurrenz und holte souverän den Turniersieg. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder Bote

Gerd Müller vom TTC Rottweil und Jonas Ritter vom TSV Nusplingen sind die Sieger des 44. Weihnachtsturniers des TTC Tailfingen-Margrethausen. Die Doppelkonkurrenz des Traditionsturniers gewannen mit Sascha Gaa und Gerd Klaiber ebenfalls zwei Nusplinger Spieler.

Zufriedene Gesichter gab es bei den Organisatoren des Margerethausener Tischtennis-Events. "Die Tendenz geht wieder nach oben", sagt Turnierleiter Manuel Scheck. Fürwahr, verzeichnete der TTC doch bei seiner 44. Auflage einen Teilnehmerzuwachs. 55 Frauen und Männer starteten beim Jedermannsturnier, 24 Paarungen waren es in der Doppelkonkurrenz, 32 Starter beim Turnier der Herren B und 16 bei den Herren A. "Wir haben uns in allen Kategorien gesteigert", sagt Scheck. Auch mit dem sportlichen Niveau war der Turnierleiter zufrieden. "Ich finde es toll, dass so viele Spieler aus der Umgebung dabei sind."

Besonders freute Scheck das Abschneiden der beiden Lokalmatadoren Ewald Kipp und Erhard Reimann in der Doppelkonkurrenz. Die Paarung der Gastgeber drang bis ins Finale vor, musste sich dort aber den favorisierten Nusplingern Sascha Gaa und Gerd Klaiber geschlagen geben. Den dritten Platz holte sich mit Jörg Ritter und Frank Schreiber ebenfalls eine Paarung der Bärataler.

"Er kam, sah und siegte", hieß es in der Herren-B-Konkurrenz, die ebenso wie das A-Turnier in einer Doppel-K.o.-Runde gespielt wurde: Der 15-jährige Jonas Ritter holte sich gleich bei seiner ersten Teilnahme den Turniersieg. Der Youngster marschierte souverän durch die Vorrunde und traf im entscheidenden Spiel der Siegerrund um den Einzug ins Endspiel auf Vorjahressieger Klaus Lorch (TTC Bitz). Ritter hatte gegen den Materialspieler keine Probleme und siegte souverän mit 3:1 Sätzen.

Der Titelverteidiger indes musste so gegen den Sieger der Trostrunde um das zweite Finalticket kämpfen. Lorch bekam es dort mit Josef Eisch (SSG Ulm 99) zu tun, den er mit 3:2 Sätzen bezwang. So kam es im Finale wieder zum Aufeinandertreffen zwischen Ritter und Lorch. Um erneut den Sieg zu holen, hätte der Routinier zwei Siege gegen den jungen Nusplinger benötigt. Doch der Youngster gewann den ersten Satz mit 11:6, musste Durchgang zwei an den Titelverteidiger abtreten, holte sich dann aber den dritten Satz wieder mit 11:3. Im vierten Durchgang lieferte sich Lorch und Ritter packende Ballwechsel, doch schließlich gelang es dem 15-Jährigen sich beim Stand von 10:6 vier Matchbälle zu erspielen. Die ersten drei wehrte Lorch noch ab, doch mit einem Schmetterball zum 11:9 holte sich Jonas Ritter den Sieg.

Ähnlich verlief das Turnier in der "Königsklasse", der Herren-A-Konkurrenz. Dort war es der Sieger des vergangenen Jahres, Christian Wohnhaas (SV Rissegg), der souverän durch die Vorrunde marschierte und im entscheidenden Siegerrundenmatch mit Gerd Müller ebenfalls auf einen Favoriten traf. Die beiden Landesligaspieler lieferten sich eine hochklassige Partie mit starken Ballwechseln; am Ende behielt Wohnhaas mit 3:1 Sätzen die Oberhand und zog so direkt ins Endspiel ein.

Müller musste den Umweg über die Trostrunde nehmen, wo er auf den Sieger Sascha Gaa vom TSV Nusplingen traf. Mit einem 3:1-Erfolg zog Müller ins Finale ein; und so standen sich die beiden Topfavoriten wieder an der grünen Platte gegenüber. Wohnhaas gewann den ersten Satz mit 11:9. Doch dann riss bei dem Rissegger der Faden, Müller kam nun immer besser ins Spiel, dominierte die Ballwechsel und sicherte die folgenden drei Sätze mit 11:8, 11:2 und 11:5. Doch um den Gesamtsieg zu holen, musste der Rottweiler noch einmal gegen Wohnhaas gewinnen. Im zweiten Match gewann Müller die ersten beiden Sätze mit 11:2 und 11:3; doch Wohnhaas berappelte sich im dritten Durchgang wieder, fand besser in die Partie und verkürzte mit einem 11:9-Erfolg auf 1:2 nach Sätzen. Der vierte Satz war dann hart umkämpft. Nach vielen engen Ballwechseln erspielte sich Müller eine 10:8-Führung. Und als nach seinem Aufschlag der Ball von Wohnhaas im Aus landete, hatte es Müller geschafft.

"Das war wieder ein tolles Turnier. Wir können in allen Belangen vollauf zufrieden sein", zog Turnierleiter Scheck ein positives Fazit. "Was mich besonders gefreut hat, war dass wir erstmals auch eine weibliche Spielerin im Turnier mit dabei hatten. Vanessa Klaiber hat sich bei ihrer Premiere gegen die Herren sehr gut geschlagen. Wir hoffen, dass sich in den nächsten Jahren noch mehr Frauen dazu entscheiden, bei unserem Turnier mitzumachen. "

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