Tischtennis-Bundesligist ESV Weil hat am Samstag die erwartete Niederlage beim TSV Langstadt bezogen.
Die Weilerinnen wehrten sich nach Kräften, mussten sich aber am Ende ohne Spitzenspielerin Anna Hursey, die bei einem Turnier in Indien weilte, klar mit 2:6 geschlagen geben. Außerdem fehlte auch die Norwegerin Martine Toftaker verletzungsbedingt. Weil auch die zweite Mannschaft am vergangenen Wochenende zwei Partien austragen musste, sprang Nachwuchsspielerin Leonie Kovac, die Tochter von Alen Kovac in die Bresche.
Lachenmayer schlägt Ex-Weilerin Lupulesku
Nach den Doppeln und zwei 3:0-Siegen führten die Gastgeberinnen, die sich zum Saisonende aus der Damen-Bundesliga verabschieden werden bereits mit 2:0-Siegpunkten. Im vorderen Paarkreuz feierte Lea Lachenmayer einen überraschenden Einzelsieg gegen die ehemalige Weilerin Izabela Lupulesku und verkürzte auf 1:2 aus Weiler Sicht. Lachenmayer lieferte eine ganz starke Leistung ab.
Anschließend zog der hessische Klub nach Siegen von Franziska Schreiner und Chantal Mantz auf 4:1 davon. Während Leonie Kovac natürlich keine Chance gegen die deutsche Junioren-Nationalspielerin hatte, luchste Weils Spitzenspielerin Ievgeniia Sozoniuk der deutschen A-Nationalspielerin Franziska Schreiner bei der 1:3-Niederlage immerhin einen Satz ab.
Im hinteren Paarkreuz spielte Weils Nummer drei Kornelija Riliskyte stark auf, ließ der Ex-Weilerin Sophia Klee bei ihrem 3:0-Satzsieg keine Chance. Auch Riliskyte hat sich in der Rückrunde deutlich gesteigert.
Spiess mit Teamleistung am Ende zufrieden
Trotz der deutlichen Niederlage war Weils Sportchef Serge Spiess mit den Leistungen seiner Schützlinge nicht unzufrieden: „Ich habe viele tolle Ballwechsel gesehen. Kornelija und Lea haben richtig stark gespielt. Nachwuchstalent Leonie sammelte auf diesem hohen Niveau wichtige Erfahrungen. Wir haben uns unter dem Strich gut aus der Affäre gezogen.
Nach dieser Niederlage in seinem vorletzten Saisonspiel wird der ESV Weil die Bundesliga-Saison als Schlusslicht abschließen. Absteigen werden die Weilerinnen jedoch nicht, weil die Meisterschaftsrunde in der ersten Bundesliga nur mit sieben Mannschaften ausgetragen wurde.
Doppel: Schreiner/Klee – Sozoniuk/Lachenmayer 3:0-Sätze (11:8, 11:8, 11:7); Lupulesku/Mantz – Riliskyte/Leonie Kovac 3:0 (11:2, 11:7, 11:2).
Einzel: Lupulseku – Lachenmayer 1:3 (10:12, 12:10, 10:12, 8:11; Schreiner – Sozoniuk 3:1 (11:7, 11:7, 11:7; Mantz – Kovac 3:0 ( 11:1, 11:2, 11:3); Klee – Riliskyte 0:3 (6:11, 12:14, 7:11); Lupulesku – Sozoniuk 3:0 (11:7, 11:9, 11:7); Schreiner – Lachenmayer 3:2 (12:10, 9:11, 11:6, 11:9).