Die Herausforderungen für die Tierschützer in Triberg sind enorm. Es gibt aber auch Erfolge, wie die Katzenschutzverordnung und die Planung für die neue Auffangstation.
Ein erneut herausforderndes Jahr liegt hinter dem Tierschutzverein Triberg und Umgebung, der im DaHeim in Triberg Bilanz zog. Das spiegelte sich im umfangreichen Geschäftsbericht 2024 der Vorsitzenden Jacqueline Hettich wider. Die Zahl der Hilferufe stieg weiter stark an – von früher einem pro Woche auf inzwischen mehrere täglich, heißt es in einer Pressemitteilung.
Ein besonderer Erfolg war die flächendeckende Einführung der Katzenschutzverordnung im gesamten Schwarzwald-Baar-Kreis, nachdem 2024 bereits in Schönwald, Triberg, Schonach, Vöhrenbach und Furtwangen Beschlüsse gefasst worden waren. Über 100 Katzen konnten 2024 kastriert werden, unterstützt durch einen Zuschuss des Landes in Höhe von rund 8000 Euro.
Auch vereinsintern tat sich viel: Die Einführung einer neuen Verwaltungssoftware, zahlreiche Aktivitäten wie Helfereinsätze beim Schinkenfest, Erfolge beim 24-Stunden-Schwimmen sowie der Start der Planungen für den Neubau der Auffangstation prägten das Vereinsjahr. Emotional war der unerwartete Verlust des Vermittlungshundes Rudi.
Der Kassenbericht wurde von Nanni Stang vorgestellt und von den Prüferinnen bestätigt. Da Schatzmeisterin Kerstin Scherzinger ihr Amt niedergelegt hatte, wurde Andrea Dohrmann zur neuen Kassiererin gewählt.
Keine Tierpension möglich
Bekanntgegeben wurde unter anderem, dass aufgrund der baulichen Situation der Auffangstation keine Tierpension möglich war. Stattdessen wurde ein monatlicher Tierschutzstammtisch mit Fachvorträgen angeboten. Zudem standen zahlreiche Veranstaltungen an, vom Muttertagstörtchen über das Stadtfest bis zum Hüttenzauber. Ein Online-Mitgliedsantrag sowie neue Futterspendenboxen erweitern das Angebot des Vereins. Die Vorsitzende dankte allen Ehrenamtlichen und Unterstützern für ihr außerordentliches Engagement im Sinne des Tierschutzes.