Die Landestierschutzbeauftragte von Baden-Württemberg fordert bundeseinheitliche Regeln für Haustierhaltung. Foto: dpa

Die Tierschutzbeauftragte von Baden-Württemberg, Cornelie Jäger, fordert bundeseinheitliche Regeln für die Haltung von Haustieren. Es soll beispielsweise Mindestvoraussetzungen für Käfiggröße geben sowie eine Art Sachkundenachweis für Halter.

Stuttgart - Baden-Württembergs Tierschutzbeauftragte Cornelie Jäger fordert bundeseinheitliche Standards für Haustiere. So sollte es Mindestvoraussetzungen etwa für Käfiggröße und -ausstattung geben sowie eine Art Sachkundenachweis für Halter, sagte Jäger am Samstag in Stuttgart und bestätigte Berichte des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ und der ARD-Sendung „Report Mainz“ (Dienstag). Der Bund solle eine Verordnung erlassen, wie es sie etwa für Nutz- und Versuchstiere geb.

Jäger sagte mit Blick auf die zahlreichen Möglichkeiten, Tiere zu erwerben: „Ich glaube, dass viele Menschen die Folgen eines Tierkaufs nicht überblicken.“ So stellten sich viele nicht die Frage, was sie im Urlaub mit ihrem Haustier machen. „Und wenn Sie eine Schildkröte, die 50 Jahre oder älter werden kann, besitzen, müssen Sie ja quasi das Vererben mitregeln.“