Rehkitze sollen vor dem Mähwerk gerettet werden. Foto: Pixabay/Insa Osterhagen

Die Helfer machen die Tiere mit Drohne und Wärmebildkamera ausfindig.

Die Aktion Kitzrettung startet wieder. Wichtig ist, dass die Landwirte rechtzeitig melden, wenn die Wiesen gemäht werden.

Artur Büttner und seine Helfer trafen sich, um das Vorgehen und die Abläufe der Kitzrettung zu besprechen. Jeweils vier Personen sind pro Suchvorgang nötig.

Diese machen sich zu nachtschlafender Zeit bereits ab 5 Uhr morgens auf den gemeldeten Flächen auf die Suche nach Rehkitzen. Mittels Drohne wird ein bestimmtes Gebiet abgeflogen. Auf einem Bildschirm wird dieses verfolgt. Die Wärmebildkamera kann auf Grund des Temperaturunterschiedes am Boden und in der Luft Kitze ausfindig machen.

Artur Büttner (vorne Mitte) und seine Helfer bei der Rettung von Rehkitzen. Foto: Karlheinz Hoffmann

Beim Auffinden schreiten zwei Personen ein, um das Jungtier in Sicherheit zu bringen. Dabei ist es wichtig, das Kitz mit Einmalhandschuh und einem Büschel Gras anzufassen, damit es den Geruch des Menschen nicht annimmt. Nach dem Mähen wird es wieder aus seinem Korb befreit, und kann so wieder dem Muttertier zugeführt werden.

Artur Büttner sucht für die Aktion noch freiwillige, die bereit sind früh aufzustehen und ungefähr drei Stunden zu helfen.

Die Landwirte bittet er um Meldung jeweils ein oder zwei Tage vor dem Mähen. Ansprechpartner ist Artur Büttner, er ist unter Telefon 0171/5 28 29 74 zu erreichen.