Für freilaufende Katzen gelten bestimmte Regeln. Foto: Gemeinde

Tierleid soll mittels einer Katzenschutzverordnung verringert werden, beschloss der Gemeinderat in Epfendorf. Das sieht auch der Tierschutzverein so.

Einstimmig genehmigte der Gemeinderat den Erlass einer Katzenschutzverordnung in der Gemeinde.

 

Bürgermeister Prielipp erklärte, dass man damit die unkontrollierte Fortpflanzung von Streunerkatzen begrenze. Rund zwei Millionen Streunerkatzen würden in Deutschland leben bei denen es sich überwiegend um ausgesetzte oder entlaufene Hauskatzen handle. Der Tierschutzverein Oberndorf, der für den Bereich Oberndorf, Epfendorf, Dornhan und Fluorn-Winzeln übergreifend tätig sei, weise bereits seit längerem auf das Leid der Streunerkatzen hin.

Die neue Katzenschutzverordnung bestimmt, dass freilaufende Halterkatzen von ihren Haltern durch einen Tierarzt zu kastrieren und mittels Mikrochip oder Ohrtätowierung eindeutig zu kennzeichnen und zu registrieren sind.