Die Tiefgarage in Schönwald soll einem Wanderparkplatz weichen. Mit den Ausgaben für die Planungsarbeiten ist der Gemeinderat aber nicht einverstanden. (Archivbild) Foto: Hans-Jürgen Kommert

Die marode Tiefgarage soll einem Wanderparkplatz weichen. Fördergelder sind zugesagt, die Planung für den Abriss ist dem Gemeinderat aber zu teuer.

Dies wurde möglich, da Ende des vergangenen Jahres der Übergang der Tiefgarage in der Ortsmitte ins Eigentum der Gemeinde Schönwald abgeschlossen wurde.

 

Bereits während des Vorgangs hatte die Gemeinde Schönwald einen Förderantrag über das Tourismusinfrastrukturprogramm wegen des Abbruches der Tiefgarage und der Neuerrichtung eines Wanderparkplatzes eingereicht. Im vergangenen Jahr erhielt die Gemeinde die Förderzusage.

Damit im laufenden Jahr mit den Abbrucharbeiten begonnen werden kann, müssen die dazu notwendigen Planungsleistungen beauftragt werden. Die Gemeinde habe daher einen Honorarvorschlag vom Planungsbüro Greiner aus Donaueschingen eingeholt, da man gemeinsam mit diesem Büro in der Vergangenheit bereits etliche Projekte umgesetzt habe. Daher sei auch das Büro mit der Infrastruktur im Ort bestens vertraut.

Der Honorarvorschlag sieht ein Gesamthonorar von 30 894 Euro brutto vor. Für die Zuarbeit zur Ausführungsplanung und Erstellung der Ausschreibungsunterlagen werde, so Hauptamtsleiter Andreas Herdner, durch das Ingenieurbüro Greiner das Büro HPC AG aus Freiburg hinzugezogen, welches auf den Bereich des Flächenrecyclings spezialisiert sei. Die Leistungen des Büros HPC AG seien bereits im Honorarvorschlag des Büros Greiner enthalten. Der Honorarvorschlag des Ingenieurbüros Greiner sei aus Sicht der Verwaltung fair und entspreche den üblichen Honorarsätzen, hieß es in der jüngsten Sitzung.

Johannes Göppert: „Sollten noch einmal verhandeln“

Gar nicht einverstanden waren damit die Ratsmitglieder. Schließlich gehe es hier nur um einen Rückbau. „Nichts gegen das Büro Greiner, wir haben immer gut zusammengearbeitet, aber da sollte man noch einmal verhandeln“, war sich Johannes Göppert (FLS) sicher – und erhielt dafür Zuspruch vor allem vom Fraktionskollegen Jürgen Dieterle. Zu dem Betrag kämen auch die Beprobungen auf Schadstoffbelastungen dazu. Der Tagesordnungspunkt wurde einstimmig vertagt.