Star-Autor Sebastian Fitzek kommt am 19. November nach Nagold. Die Tickets waren schnell ausverkauft. Vor der Buchhandlung Zaiser bildete sich eine lange Schlange.
In der Nagolder Innenstadt, speziell in der Turmstraße, Richtung Seiteneingang zur Buchhandlung Zaiser, herrschte an diesem Samstag eine Art Ausnahmesituation. Bereits in den frühen Morgenstunden, berichtet wurde von halb vier Uhr morgens, seien vor der Buchhandlung Klappstühle aufgestellt und Wartende gesichtet worden.
Wieso? Alle Wartenden erhofften sich eine der 150 Karten für die exklusive Lesung mit Autor Sebastian Fitzek. Er kommt am 19. November nach Nagold und will in kleinem Kreis in den Räumen der dortigen Buchhandlung lesen.
Die Buchhandlung Zaiser hatte sich dazu entschlossen die 150 Karten in bar zu verkaufen, maximal fünf Stück pro Person, und ausschließlich in der Buchhandlung erhältlich, beginnend ab Samstag, 18. April.
Fitzek ist ein echter Star unter den Autoren
Eine Entscheidung mit Folgen. Den Fitzek ist ein echter Star unter den Autoren. Und Tickets für seine Lesungen sind offensichtlich heiß begehrt. Und so bildete sich durch Nagolds Turmstraße eine lange Schlange an Wartenden, denn Zaiser öffnete wie üblich erst um 9 Uhr seine Türen.
Wer zu diesem Zeitpunkt oder kurz zuvor erst eintraf, der war zu spät und hatte keine Chance auf eine Karte mehr. Bei 150 Tickets mit der Option, an die ersten 30 jeweils fünf Karten zu verkaufen, war das Kontingent schneller als erwartet erschöpft.
Marktbesucher fragen: Gibt es hier etwas umsonst?
Vor Ort hieß es noch, wer keine Karte bekomme, könne ein Autogramm von Fitzek erhalten. Zudem verteilte eine nette Mitarbeiterin kleine Päckchen mit Gummibärchen. Sie lief entlang der Warteschlange, die sich um 9 Uhr inzwischen über Juwelier Heuser hinaus bis in die Marktstraße erstreckte.
Witzig war, dass sich Besucher des Samstagsmarktes in der Nagolder Fußgängerzone erkundigten, worauf man hier eigentlich warte und in der Schlange stehe. Und was es denn umsonst geben würde?
„Es tut uns total leid, für alle, die leer ausgegangen sind
Auf seinem Instagram-Kanal postete die Buchhandlung auch ein Video. In dem Reel heißt es: „Danke fürs Durchhalten.“ Und: „Es tut uns total leid, für alle, die leer ausgegangen sind.“ Weiter wird für das Verständnis gedankt.
In den Kommentaren auf Social Media gehen die vergeblich Wartenden tatsächlich eher gnädig mit Zaiser um. „Perfekte Organisation“, lobt eine Followerin gar, die aber selbst auch keine Karten bekommen hat. Eine weitere schreibt unter anderem: „Meine Schwester stand seit 8.20 Uhr an und ging leer aus.“ Auch wird angeregt, beim nächsten Mal vielleicht nur zwei Karten pro Person zu verkaufen.
Andere zeigen sich einfach nur beeindruckt von der langen Warteschlange für ein Literaturevent. „Oh wow, krass!“ heißt es da. Und: „Wow! Tolle Aktion“.