Das THG-Ensemble freut sich über den Beifall. Foto: Wolfgang Grether

Jedes Jahr beliebt und jedes Jahr schön: Das Adventskonzert der Musizierenden rund um das Theodor-Heuss-Gymnasium aus Schopfheim.

Viel Raum gewährte der stellvertretende Schulleiter Matthias Kreutz der Musik. Kurz und angenehm seine Begrüßung, dafür gab er viel Platz für Musik und viel Platz für die Gäste in der vollen evangelischen Stadtkirche in Schopfheim. Statt Eintritt bat er um eine Spende zur Behandlung krebskranker Kinder in den Kliniken Freiburgs.

 

Beim Konzert der Schule unter der Leitung von Luisa Zickwolf und Clemens Barth waren neben Schülern und Lehrern, auch ehemalige Absolventen des Gymnasiums und Eltern auf der Bühne vor dem Altar.

Erhebend und stimmungsvoll die Begrüßung mit „Nussknacker und Zinnsoldaten“ von Tschaikowsky.

Christlich und ruhig die Einstimmung auf den Abend durch den THG-Chor mit dem Lied „Nun freut euch ihr Christen“. Inbrünstig, zaghaft und zugleich tonsicher der Wunsch „All I want for Christmas is you“, bevor Träumerisches und zugleich Kraftvolles mit „California Dreamin“ in den Kirchenräumen Platz fand.

„Carol of the Bells“ offerierte der Oberstufenchor als Auftritt der jugendlichen Sänger und als Aufführung im Streichquartett. Die guten Wünsche zur Weihnacht kamen an und gefielen.

Festlich gekleidet

Feierlich gekleidet die Damen, weltmännisch angezogen die Herren, so zeigten sich die Lehrkräfte den Schülern.

Feierlich auch der Chor in „Die Nacht ist vorgedrungen“ mit der Begleitung durch Leiterin Luisa Zickwolf. Diesen Part am Klavier übernahm Edoardo Kaiser bei „White Christmas“.

Dem Wort „Leistungskurs“ wurde die Aufführung dieses Kurses mit der „Abdelazer Suite, Nr. 2 Rondo“ gerecht. Besonders gefallen haben dabei die Querflöten.

Hackbrett

Brilliert haben Anna und Julia Dietsche auf dem Hackbrett. Schnell und langsam, laut und leise – immer mit viel Gefühl für Musik und Interpretation, das haben die Beiden mit dem Hackbrett gezaubert. Einen besseren Beweis als den Applaus gibt es nicht.

Diesen erntete auch die musizierende Kaiserfamilie, die sich von Emily Zhang ergänzen ließ. Die Mutter Chiara Ganio mit ihrem Sohn Edoarado Kaiser und Emily Zhang spielten im Stück „Carol Fantasie“ sieben Instrumente. Ganz ohne Unterstützung ging es aber doch nicht. Aber auch die wurde mit Emilia in der Familie gefunden, die immer die richtigen Noten für das Spiel öffnete.

Den krönende Abschluss offerierte Clemens Barth mit dem THG-Orchester und den Solisten Leonie Mingo, Lena Ruhnach und Matthias Hirtler mit ihren ruhigen, manchmal zurückhaltenden, manchmal kraftvollen Stimmen, je nach Anforderung der Musikstücke in „Pie Jesus“, „I’m not that girl“ oder dem „Medley aus dem Phantom der Oper“. Ihr Cello beherrscht Nina Köck wie in „Nocturne für Cello“ zu hören war.

„Experience“ – zu deutsch Erfahrung – ja das haben die jungen Akteure in der Musik schon bewiesen, im gleichnamigen Stück wurde das deutlich. Das Dänische Weihnachtslied „Her kommer Jesus dine sma“ war der gelungene Abschluss der Darbietungen bevor alle Akteure zusammen mit den Gästen in den irischen Segenswunsch einstimmte, der auf den Heimweg begleitete.