Beate Zschäpe musste sich wegen der NSU-Morde vor Gericht verantworten. Foto: dpa/Tobias Hase

In Städten, in denen die neonazistische Terrorgruppe NSU mordete, wird der Komplex künstlerisch aufgearbeitet. Auch der Mord an der Polizistin Michele Kiesewetter in Heilbronn.

Heilbronn - Zu den Tagen, die eine Stadt und ihre Menschen nicht vergessen, gehört in Heilbronn der 25. April 2007, ein sonniger Frühlingstag, an dem in der Stadt seit dem frühen Nachmittag „nichts mehr ging“. Heilbronn war abgesperrt, auf der Theresienwiese, wo sich bei Volksfesten und Messen die Massen tummeln, waren Schüsse gefallen. Sie töteten die Polizistin Michele Kiesewetter und verletzten ihren jungen Kollegen so schwer, dass er heute nur noch im Innendienst einsatzfähig ist. Im Dienstwagen sitzend hatten die beiden hier Mittagspause gemacht. Es dauerte, bis man auch Heilbronn begriff, dass dieser Mord in die Serie der „NSU-Morde“ gehörte.

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