Die Theatergruppe Steinhofen unterhielt ein großes Publikum mit dem Stück „400 Volt und alles ist Vergessen“ in der Hohenzollernhalle.
Viel und herzlich gelacht wurde am Wochenende in der Bisinger Hohenzollernhalle. Die Magie des Theaters hatte Einzug gehalten. Zur Aufführung kam am Samstag und am Sonntag der Zweiakter „400 Volt und alles ist Vergessen“. Die Theatergruppe des Musikvereins Steinhofen hatte das Stück in den vergangenen Monaten einstudiert.
An beiden Aufführungstagen war die Hohenzollernhalle gut gefüllt. Vor dem Programm, in den Pausen und nach dem Theaterspiel unterhielt der Musikverein Steinhofen unter der Leitung von Felix Binder die Gäste. Die Stimmung im Saal war ausgezeichnet. Mit viel Witz und großem schauspielerischem Talent überzeugten die Schauspieler auf der Bühne.
Extrem geiziger Fredi
Worum es in dem Stück geht? Um den extrem geizigen Fredi, der seine Ehefrau Lisbeth wie eine unbezahlte Hausangestellte behandelt. Als Fredi versucht, einen defekten Herd selbst zu reparieren, bekommt er einen Stromschlag (400 Volt). Dieser Vorfall führt kurioserweise dazu, dass Fredis gesamtes Geld auf Lisbeths Konto übertragen wird. Da der Herd jedoch defekt bleibt, folgen weitere Stromschläge, was die finanzielle Situation und die Besitzverhältnisse turbulent durcheinanderwirbelt.
Der geizige Fredi wurde von Michael Nill gespielt, dessen Frau Lisbeth von Heike Bitzer, Fritz (Fredis Vater) von Roland Ströher, Tante Wilma – clever und nicht auf den Mund gefallen – von Sabine Büschgen, Bankmitarbeiter Zins von Ole Ahrens, die Sanitäterin von Olivia Krupinski, die Oma von Silke Vleeming und der Autoverkäufer von Marcel Vleeming. Souffleuse war Siglinde Ruf; für die Maske zeichnete Angela Ahrens verantwortlich.
Zwei tolle Theatervorstellungen
Es wurde laut gelacht und begeistert applaudiert. Den Verantwortlichen ist es wirklich gelungen, zwei tolle Theatervorstellungen zu organisieren. Die treibende Kraft beim Musikverein Steinhofen ist Michael Nill. Ihm gelingt es immer wieder aufs Neue, die Schauspieler bei der Stange zu halten und passende Stücke herauszusuchen. Das ist ihm auch in diesem Jahr wieder vortrefflich gelungen. Dafür dankte ihm die Musikvereinsvorsitzende Petra Hasenpusch am Ende des erfolgreichen Theaterwochenendes ausdrücklich.