Die Teilnehmer des Projekts beim Entwickeln des Stücks „Wie fühlt sich deine Arbeit an?“ Foto: Emma Hobrecker

Tempus fugit zeigt die Eigenproduktion im Zuge des Inklusionsprojekts „Resonanzen“.

Wie fühlt sich deine Arbeit an?“ ist ein großes inklusives und generationenübergreifendes Rechercheprojekt, das am Donnerstag, 7. Mai, um 18 Uhr am Theater Tempus fugit Premiere feiert.

 

Dabei haben die Teilnehmer mit allen Sinnen zur Arbeitswelt geforscht – Menschen mit und ohne Behinderungserfahrung waren dabei gleichermaßen beteiligt, schreibt das Theater.

Wie geht inklusives Theater

Seit drei Jahren untersucht das Theater Tempus fugit, wie inklusives Theater-Machen und Theater-Schauen gelingen kann. Das Projekt „Resonanzen – gemeinsam neue Theater-Räume gestalten“ wird von der Baden-Württemberg-Stiftung gefördert. Es ist eines von zwölf ausgewählten Projekten in Baden-Württemberg. Das Theaterstück „Wie fühlt sich deine Arbeit an?“ ist Bestandteil des Projekts „Resonanzen“.

Was bedeutet Arbeit

Im Mittelpunkt des Stücks stehen dabei grundlegende Fragen: Was bedeutet Arbeit für dich? Darfst du arbeiten oder musst du arbeiten? Und was müsste sich in der Arbeitswelt verändern, damit sie besser zu dir passt? Darüber hinaus wurde erforscht, wie Arbeit „klingt“, welche Materialien und technischen Geräte zum Einsatz kommen, wie mobil man im Arbeitsalltag sein muss, und ob eher allein oder im Team gearbeitet wird.

Bei den Proben Foto: Emma Hobrecker

Das Konzept stammt von Karin Maßen (Theaterleiterin), Benjamin Böcker (Theaterpädagoge und Berater für inklusive Veränderungsprozesse) sowie Nadine Bahls (Theaterpädagogin und Expertin für Inklusion). Auf der Bühne stehen das Spielzeitteam 25/26 sowie Martin Kilwing, Edwin Engesser, Lisa Brutschin, Sammy Schneider, Niels Herter, Angelika Schmidt, Jonathan Privitera und Michael Eisele.

Das Projekt ist eine Kooperation mit der leben +wohnen gGmbH in Lörrach sowie der Lebenshilfe Lörrach und wird von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert.