Die Theatergruppe des SV Sulz am Eck führt ihr Stück „Tante Jutta aus Kalkutta“ am 6., 7., 13. und 14. März in der Sulzer Gemeindehalle auf. So liefen die Generalproben.
Der lieben Tante eine ganze Familie vorgaukeln, um Geld geschickt zu bekommen. Was kann dabei denn schief gehen? – Eine Menge! Besonders wenn besagte Tante plötzlich vor der Haustür steht und die Familie mal näher kennenlernen will!
Genau darum geht es in Artéju Dieners Neubearbeitung der Kult-Komödie „Tante Jutta aus Kalkutta“, die die Sulzer „Schdoagräddla“ bei ihren kommenden Theaterabenden in der Gemeindehalle aufführen. Für ihre Darstellung gaben sie dem Stück den Namen „How to rent a family“ also „Wie man eine Familie mietet“.
Feinschliff in den laufenden Generalproben
Bereits seit vergangenem November laufen die Proben der Theatergruppe des SV Sulz am Eck. Diese Woche ging es los mit den letzten beiden Generalproben. Denn der letzte Feinschliff fehlt noch; Die Gesten, Betonungen und der Text müssen schließlich sitzen.
Von Anspannung oder Aufregung ist bei den Proben aber eher wenig zu sehen. Viel mehr amüsierten sich die Schauspieler selbst bei den humorvollen Textzeilen und der kuriosen Handlung der Komödie.
Hauptcharakter Thomas Hannemann ist ein erfolgreicher Rechtsanwalt. Er hat eine schöne große Wohnung, einen gut aussehenden Butler und eine glückliche Familie – na ja, nicht so ganz.
Der Teil mit der großen Wohnung und dem Butler stimmt zwar, jedoch ist Hannemann nur ein Pflichtverteidiger und kann sich den ganzen Luxus eigentlich gar nicht leisten. Zu seinem Glück schickt ihm seine Tante Jutta, die mittlerweile in Indien lebt, regelmäßig zehntausende Euro.
Wo soll er denn so schnell eine Familie herbekommen?
Damit das Geld weiterhin regelmäßig fließt, gaukelt der Anwalt seinem Tantchen vor, er habe eine glückliche Familie und sei vor Kurzem sogar Vater geworden. Das läuft auch eine Zeit lang gut.
Doch zu Hannemanns Geburtstag gibt es einen unerwarteten Überraschungsbesuch: Tante Jutta möchte die Familie gerne persönlich kennenlernen. Nur gibt es da bekanntlich ja ein Problem: die besagte Familie existiert gar nicht!
Um den Schein zu wahren, muss das Geburtstagskind also nun improvisieren. Wo soll er denn so schnell eine Familie herbekommen? Wird der Schwindel auffliegen und es mit seinem neuen Lebensstil nun vorbei sein?
Die Theaterabende finden sowohl am 6. und 7. März als auch am 13. und 14. März um jeweils 19.30 Uhr in der Sulzer Gemeindehalle statt. Der Eintrittspreis beträgt 13 Euro, der Restkartenverkauf läuft im Sulzer Autohaus Schechinger. Traditionell gibt es Bewirtung und Barbetrieb – mit einem kostenlosen Begrüßungsgetränk.