Für viele Lacher hat das Theaterstück „Außer Spesen nichts gewesen“ der Theatergruppe des Gesangvereins Hartheim beim Publikum gesorgt.
Die Theatergruppe des Gesangvereins Hartheim hat ihre zahlreichen Gästen mit dem Stück „Außer Spesen nichts gewesen“, ein schwäbisches Lustspiel in drei Akten von Bernd Gombold, wieder einmal zum Lachen gebracht.
Elisabeth Müller, gespielt von Heidi Weiger, sollte zu einem dreiwöchigen Kuraufenthalt gehen; Gottfried Müller, Elisabeths Mann (Arnold Kleiner), war zu einem dreitägigen Seminar aufbruchbereit; und Opa Gustav Müller (Viktor Kapla) sollte sein Weihnachtsgeschenk, eine Wallfahrt nach Rom, einlösen.
Die Tochter des Hauses, Sabrina Müller (Jenny Lehmann) plante stattdessen einen Abenteuerurlaub nach Tibet mit dem „neuen“ Freund Yogi (Thorsten Steidle). Doch bei allen Familienmitgliedern sollte alles anders ablaufen als geplant.
Elisabeth fällt in Ohnmacht
Gottfried wollte die sturmfreie Zeit nutzen, sich mit der aus dem zwielichtigen Gewerbe stammende Natascha (Lisbeth Kapla) drei Tage zu vergnügen. Die Vorbereitungen hierzu liefen auf Hochtouren. Doch: Die aufdringliche Nachbarin Henneliese (Carmen Butz) durchkreuzte ständig Gottfrieds Pläne.
Opa Gustav war damit beschäftigt, die sturmfreie Zeit für ein „Gelage“ mit seinem Freund Max (Bernhard Bosch) zu planen. Der charmante Postbote Martin (Volker Knaus) brachte ständig Pakete mit kompromittierendem Inhalt.
Dann der Schock: Elisabeths Mutter Frida (Margret Leder) war eigentlich zum Blumengießen bestellt, doch was sie vorfand, ließ sie in Ohnmacht fallen. Das Chaos war perfekt.
Alle wollte ihre „Reise“ eigentlich gar nicht antreten und versuchten, dies mit wilden Geschichten zu vertuschen. So gehe in Rom zum Beispiel „der Schnupfen um“ und Elisabeth wurde von der Kurklinik wieder nach Hause geschickt, weil es da angeblich brannte – ebenso wie bei Gottfried’s Seminar.
Der Postbote Martin geriet in die dubiosen Geschichten der Familie Müller und wollte Gustav und Max helfen, ihr Gelage abhalten zu können. Auch die beiden hatten Natascha „gebucht“.
Elisabeth wollte sich von einem charmanten Heiler behandeln lassen. Doch auch die redselige Nachbarin Henneliese nahm dessen Dienste in Anspruch. Doch der Heiler hatte nur seinen eigenen Profit im Sinn und versuchte, den Damen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Betrug wird aufgedeckt
So auch die dubiose Natascha, die mit den Männern regelrecht „spielte“. Auf die Schliche gekommen, dass der Wunderheiler eigentlich Sabrinas neuer Freund war und dieser sich mit einer „Anderen“ vergnügte, planten Sabrina und Martin einen Rachefeldzug. Am Ende konnten Yogi und Natascha als Betrüger entlarvt werden. Sabrina erteilte ihren Eltern eine Lektion und kam letztendlich mit Martin zusammen.
Mit vielen Lachern bestückt konnten die Akteure die Besucher bei Laune halten. Ein nicht endend wollender Applaus war der beste Lohn dafür. Alle vier Vorstellungen, darunter auch jene am Montagabend, sind ausverkauft.
Arnold Kleiner, der die Gesamtleitung übernahm, zeigte sich nach der gelungenen Vorstellung mehr als zufrieden. Thorsten Steidle, Vorstandsmitglied des Gesangvereins Hartheim, konnte zu Beginn des Abends dem ganzen Team ein dickes Kompliment aussprechen. Ohne deren Arbeit wäre ein solches Theater nicht möglich; ob die Souffleusen Charlotte Falkenburger und Svenja Krüger, Bühnentechniker Janosch Kapla und Benjamin Butz, das Bühnenbau- und Kulissenteam um Thomas Butz oder die Maskenbildnerinnen Margret Leder und Carmen Butz.