Die Laienspielgruppe St. Cyriak steckt mitten in den Proben (stehend, von links): Roland Krampf (Peter Zarletzki), Josta Löffler (Maske), Jürgen Ebner (Olaf van der Heide), Ulli Bausch (Souffleuse), Sabine Hug (Fiona Nußpickel), Martin Miggler (Gigi Santana), Elke Göppert (Charlotte Bitterhuhn), Joachim Josefowitz (Regisseur) und Dirk Fehrenbach (Miroslav Murks ) sowie Daniela Seubel (Klarissa von Stolzenfels, sitzend, von links) und Frieda Maier (Rosi Zarletzki). Foto: Dirk Fehrenbach

Die Furtwanger Laienspielgruppe St. Cyriak präsentiert das Theaterstück „Murks im Museum“.

Murks im Museum – das kann man so oder so verstehen. Hier bedeutet es, dass der weltberühmte Künstler Miroslav Murks, ansonsten in New York daheim, seiner Heimatstadt sein neustes Kunstwerk „Entfremdung“ stiften will. Und das Werk sei auch schon unterwegs.

 

Ganz hektisch ist das Hausmeisterehepaar Rosi und Peter Zaletzki dabei, den großen Galerieraum herzurichten – da kommt plötzlich der Anruf: Ihre Tochter kam ins Krankenhaus, die Geburt ihres ersten Enkels steht unmittelbar bevor. Das Ehepaar verlässt das Museum – und der Murks beginnt.

Das hinterlassene Chaos wird für das Kunstwerk gehalten. Museumsleiterin Fiona Nußpickel und Kunstkritikerin Charlotte Bitterhuhn informieren darüber euphorisch die Kunstwelt. Von da an herrscht Konfusion pur: Der „echte Murks“ wird geliefert und als Müll entsorgt, das falsche Werk wird nachts geraubt. Während alle nun versuchen, das falsche Kunstwerk wieder herzurichten, taucht Miroslav Murks auf, wird aber schnell mit KO-Tropfen aus dem Verkehr gezogen.

Begehrter Künstlerpreis für Müll

Als Olaf von der Heide feststellt, dass das echte Kunstwerk entsorgt wurde und die Nachricht eintrifft, dass der Künstler für das falsche Werk den begehrten Künstlerpreis „Der goldene Tinnef“ erhalten soll, ist das Chaos perfekt. Man sieht, die Frage darf wieder einmal gestellt werden: „Ist das Kunst oder kann es weg?“

Karten gibt es bereits

Ganz schön aufgeregt ist das Ensemble der Laienspielgruppe St. Cyriak. Die Gruppe ist derzeit kräftig am Proben im Pfarrsaal, die Kulisse steht bereits. Auch Karten gibt es bereits: Sie können bei Schuh und Sport Klausmann erworben werden. Im Vorverkauf kosten die Karten zwölf, an der Abendkasse 14 Euro.

Mit dem neuen Stück „Murks im Museum“, das die Laienschauspieler mit Regisseur Joachim Josefowitz einüben, geht es in vier Vorstellungen. Die Komödie von Andreas Wening in drei Akten verspricht Spannung und viel Witz, die Schauspieler sind mit Begeisterung dabei, schon während der Proben wird viel gelacht, obwohl eine „ernste Sache“ dahinter steht.

Premiere am 16. November

Wie sich dieses künstlerische Chaos auflöst, erfahren die Besucher zunächst in der Premierenvorstellung am Samstag, 16. November, ab 20 Uhr im Pfarrsaal St. Cyriak. Weitere Vorstellungen finden am Sonntag, 17. November, 15 Uhr, sowie am Freitag, 22., und Samstag, 23. November, jeweils ab 20 Uhr statt. Der Erlös kommt wieder der Pfarrgemeinde zugute.