Mit dem Dreiakter „Dreck am Stegga hat wohl jeder em Flegga“ begeisterte das Theaterbriddle bei der Jahresfeier de SV Schopfloch in der Veranstaltungshalle. Foto: Uwe Ade

Beste Unterhaltung bot das Theaterbriddle Schopfloch bei der Jahresfeier des Sportverein Schopfloch vor großem Publikum in der Veranstaltungshalle.

Ein Gerücht, ein Pfarrer – und ein ganzes Dorf gerät in Panik: Beim Dreiakter „Dreck am Stegga em ganza Flegga“, im Original eigentlich „In den Himmel wollen sie alle“, lief die Schauspieltruppe des Theaterbriddle wieder einmal zu Hochform auf und bescherte den Besuchern einen kurzweiligen humorvollen Abend.

 

Marc Worm, Vorsitzender des Sportvereins Schopfloch, freute sich über den guten Besuch und richtete einen besonderen Gruß an Bürgermeister Thomas Staubitzer mit Ehefrau Sandra, die aus Tübingen angereiste Gönnerin des Vereins Ingrid Hornberger-Hiller mit Ehemann Wolfgang Hiller sowie an der Spitze etlicher Ehrenmitglieder den Ehrenvorsitzenden Erich Adrion mit Ehefrau Elfriede.

Beim Lustspiel in drei Akten ging es in der guten Stube des von Martin Müller gespielten Bürgermeisters Kurt Müller turbulent zu. Da wurde geschrien, gezankt, geweint und gelacht. Unter Regie von Harald Neubrand, der das Stück für Schopfloch angepasst hatte, glänzten die Schauspieler – Martin Müller als Bürgermeister, Kristin Eiseler als seine Frau Lydia, Norbert Blötscher als Arne, Freund des Bürgermeisters, Meike Seeger als dessen Frau Helga sowie Patrick Haist als Pfarrer und Jasmin Haaser als Dr. Karin Lessing in ihren Rollen.

Kommen Fehltritte ans Licht?

Im Dorf hatte sich die Nachricht verbreitet, dass der Pfarrer seit den frühen Morgenstunden bei Emil dem Dorfwirt sitzt. Nicht einmal die engsten Freunde des Dorfwirts werden ins Haus gelassen. Da wird schnell vermutet, dass der Wirt im Sterben liegt und dem Pfarrer vieles beichtet.

Im Dorf macht sich Panik breit. Foto: Uwe Ade

Und ganz gemäß dem Namen des Stücks „Dreck am Stegga em ganza Flegga“ haben alle Angst betroffen zu sein, und es macht sich Panik breit. Denn wie sich herausstellt, hat jeder etwas auf dem Kerbholz, und Emil weiß von jedem seiner Gäste und den Leuten im Ort den einen oder anderen Fehltritt, den er jetzt wohl dem Pfarrer in seiner angeblich letzten Stunde verrät. Und die Fehltritte kamen im Durcheinander in der guten Stube des Bürgermeisters ans Licht. Doch zuletzt stellt sich heraus, dass das Ableben des Wirts nur Vermutung war, dies jedoch zu vielen Offenlegungen führte.

Die Sorge ist groß, dass Fehltritte ans Licht kommen Foto: Uwe Ade

Für auf Schopfloch angepasste Überarbeitung und Regie war Harald Neubrand, für Regieassistenz Martin Seeger zuständig. Und Martin Seeger, Urgestein beim Theaterbriddle, war dieses Jahr wegen einer Reha verhindert und wird bei kommenden Auftritten sicher wieder dabei sein. Als Souffleuse unterstützte Sandra Broß und für perfektes Aussehen der Schauspieler sorgten Nadja Kilgus, Joy Seeger und Anja Baum. Erik Frey und Paul Eiseler waren für die Bühnentechnik zuständig.

Nicht nur Patrick Haist als Pfarrer ging in seiner Rolle auf. Foto: Uwe Ade

„Liebes Theaterbriddle, großes Kompliment“ – SVS-Vorsitzender Marc Worm dankte den Schauspielern für ihr Engagement mit Geschenken. Dazu gab es für die ganze Theatercrew zum einheitlichen Auftritt je ein schwarzes Poloshirt mit Aufschrift.

Es stellt sich heraus, dass das Ableben des Wirts nur Vermutung war Foto: Uwe Ade

Im Anschluss wurden die Lose für die Tombola mit etlichen Preisen gezogen, und die Bar öffnete ihre Pforten.

Zweite Aufführung

Eine zweite Aufführung des Theaters mit der Feuerwehrabteilung Schopfloch als Veranstalter gibt es am kommenden Samstag, 21. März, ebenfalls in der Veranstaltungshalle in Schopfloch.