Gute Unterhaltung mit lustigem Theater gab es am Wochenende bei der Jahresfeier des Sportvereins Oberiflingen.
Beim heiteren Dreiakter „Die etwas wilde Hochzeitsnacht“ zog die Theatercrew des Sportvereins Oberiflingen (SVO) wieder alle Register ihres Könnens und begeisterte mit herausragenden Leistungen. Ausverkauft war der Samstagabend, und auch bei der Aufführung am Sonntag war die Veranstaltungshalle in Schopfloch annähernd voll besetzt.
Seit Oktober probte die Theatergruppe und bot nun mit der Komödie ein kurzweiliges Stück.
In ausverkaufter Halle hieß SVO-Vorsitzender Dirk Tinnefeld die Gäste zum Jahreshighlight – der Jahresfeier mit Theateraufführung – willkommen. Unter den Ehrengästen waren auch Ortsvorsteher Markus Haas und Vereinsgönnerin Ingrid Hornberger-Hiller mit Ehemann Wolfgang Hiller sowie Vorstände befreundeter Vereine. An der Spitze der Ehrenmitglieder stand Ehrenvorsitzender Dieter Winter. Für Sonntag hatte Bürgermeister Thomas Staubitzer seinen Besuch angesagt.
Kooperationen mit benachbarten Vereinen
Im Rückblick erinnerte Tinnefeld an markante Punkte im jüngsten Vereinsjahr. Bereits seit Jahren gibt es im Jugendfußball eine Kooperation mit benachbarten Vereinen, und auch für den aktiven Bereich habe man sich vergangenes Jahr entschlossen, eine Kooperation einzugehen, die aufgrund positiver Zusammenarbeit und Entwicklung auch in der nächsten Fußballrunde fortgeführt werden soll.
Als herausragende Ehrung nannte er den DFB-Ehrenamtspreis im November für den stellvertretenden Jugendleiter Manuel Faißt. Tinnefeld hob auch die Radsportgruppe des SVO als mit Abstand beste Gruppe im Landkreis bei der Aktion Stadtradeln hervor. Als beispielhaft bezeichnete er auch den Breitensport und Kindersport des Vereins, der sich dank engagierter Leute toll entwickelt habe.
Abschließend informierte Tinnefeld noch, dass sich der SVO mit einer Spende für das vorgesehene Bodentrampolin am Ochsenplatz beteiligen wolle.
Überraschungen warten auf das frisch getraute Paar
Das anschließende traditionelle Theaterstück hatte es wieder in sich, die Laienschauspielgruppe begeisterte beim Dreiakter „Die etwas wilde Hochzeitsnacht“. Schon das Bühnenbild zog die Blicke auf sich – ein Schlafzimmer mit großem, schön hergerichteten Bett fürs von Nicole Maier und Tobias Zanger gespielte frisch getraute Paar Basti und Evi, die eigentlich in der Hochzeitsnacht alleine sein wollen und sich freuen „endlich allein, endlich nur noch wir“.
Doch es läuft anders: Es gibt viele Turbulenzen – immer wieder Störungen in der Hochzeitsnacht prägen die turbulente Komödie. Da platzen das von Carina Springmann gespielte Zimmermädchen „Agathe“, oder Markus Benz als Pfarrer und Chaos erprobter Hirte ins Zimmer.
Auch hochnäsige Eltern stören
Mit dabei bei den Turbulenzen sind freilich auch die Eltern– hier glänzten Manfred Killinger und Doreen Jelinek als hochnäsige Eltern des Bräutigam und Klaus Dölker als in Ungnade gefallener Brautvater, der nachts im falschen Bett landet. Claudia Fischer spielte die geschiedene Brautmutter und hat ihren neuen von Norbert Haug gespielten Liebhaber Freddy dabei.
Prächtig nicht zuletzt die Leistungen von Silke Grießenauer als mannstolle Patentante und schwarzes Schaf der Braut-Familie.