Dr. Grünspan (alias Iris Wößner) untersucht Didi Houdini (Daniel Haas). Foto: Lothar Schwark

Mit der turbulenten Komödie „Schmerz lass nach“ begeisterte die Theatergruppe des Sportvereins Betzweiler-Wälde in der voll besetzten Heimbachhalle.

Bereits zur öffentlichen Hauptprobe waren rund 180 Kinder und Rentner gekommen. Vom Sportverein Betzweiler-Wälde freute sich Vorsitzender Andreas Reich, neben den Ehrenmitglieder auch Bürgermeister Christoph Enderle, Ortsvorsteher Hans-Ulrich Wößner und Ehrenbürger Reinhold Johne begrüßen zu dürfen.

 

Auf der in eine Arztpraxis verwandelten Bühne wurde den Besuchern ein absolut humorvolles Theaterstück geboten. Neun Darsteller wuchsen immer wieder über sich selbst hinaus, um beim Publikum lang anhaltenden Beifall zu ernten. Bei der Aufführung ergänzten sich „die jungen Wilden mit ganz Erfahrenen der Theatergruppe“.

Ab Oktober wurde fleißig geübt, seit Dezember überwiegend in der Heimbachhalle. „Der Titel des Theaterstücks passe aktuell zum Tabellenstand der aktiven Fußballmannschaft, „denn diese befindet sich leider im Tabellenkeller“, scherzte Reich.

Jasmin Leuthe wirkt als Autorin

Die Komödie in drei Akten wurde von Autorin Jasmin Leuthe verfasst. In der Handlung hatte Frau Dr. Grünspan, gespielt von der überzeugenden Iris Wößner, ihre neue Praxis übernommen. So gemütlich, wie sie sich das ganze vorgestellt hatte, verlief es leider nicht.

Da konnte auch Arzthelferin Doris nichts machen, die mit viel Spielfreude von Jasmin Weiss dargestellt wurde. Sie verband ein turbulentes Miteinander mit Pfleger Berni (Ingo Scheerer). Für ihn war Doris seine geliebte Butterblume.

Gscheidles sorgen für Turbulenzen

Danach sorgten die Gscheidles immer wieder für Turbulenzen auf der Bühne: Bürgermeister Fritz Gscheidle (Heinz Schmider) wollte versuchen, seine Mutter Rosa Gscheidle (Julia Grasse) durch Dr. Grünspan ins Altersheim einzuweisen, damit er im Haus freie Bahn bekam. Davon hatte seine Ehefrau Anni Gscheidle (Manuela Schwenk) die ihn begleitete, nichts mitbekommen.

Richtig turbulent wurde es, als Berni der Doktorin ankündigte, dass drei Patienten einer örtlichen psychiatrischen Klinik aus Loßburg zur Erstuntersuchung kommen. Durch einen Notfall musste Dr. Grünspan aus dem Haus.

Daraus entwickelte sich das absolute Chaos in der Arztklinik. Bürgermeister Gscheidle geriet in die Hände von Kalle Bommel (Jens Grözinger), dem Zauberer Didi Houdini (Daniel Haas) und Otto Pfeiffer (Daniel Bißwurm), die ins Arztkostüm geschlüpft waren.

Nicht zu übertreffen, als der arme Bürgermeister auf der Liege landet, und einer besonderer Untersuchung unterlag.

Schauspieler glänzen

In Topform zeigte sich Grözinger, der als Kalle, nun als Professor Dr. Dr. Sprüngli, und dann wieder als Patient, vom Publikum gefeiert wurde. Auch Haas glänzt in seiner Rolle als Zauberer, der mit der Röntgenbrille auch bei Menschen alles sichtbar machte.

Ebenso auf viele Lacher durfte sich Bißwurm freuen, der mit unsichtbaren Tieren in der Praxis unterwegs war.

Kurzweiliger Abend

Zum Ende dankte Vorsitzender Reich auch der Souffleuse Simone Jäckle, Hausmeister Dietmar Walz, sowie allen Helfern und Sponsoren für deren Unterstützung. Mit der Komödie „Schmerz lass nach“ hat die Theatergruppe einen absolut kurzweiligen und unterhaltsamen Theaterabend gestaltet.

Gedankt wurde Jens Grözinger, der bereits zum zehnten Mal in einem Theaterstück mitspielte. Auf bereits 15 Aufführungen kann nun Iris Wößner zurückdenken.