Für die beiden Zollernalbkreis-Talente Salvatore Tocco und Rachel Leggio ist der Traum von „The Voice of Germany“ vorbei . Sie mussten ihre „Hot Seats“ räumen.
Für Salvatore Tocco ging der Weg bei der TV-Casting-Show „The Voice of Germany“ auf Sat.1 am Freitagabend zu Ende. Mit der „Comeback-Stage“, die wöchentlich nach der Hauptshow ausgestrahlt wird, erhalten Talente, die eigentlich schon aus der Show ausgeschieden sind, eine zweite Chance.
Hartnäckig, über drei Folgen belegte der 20-Jährige einen von zwei „Hot Seats“: Wer darauf Platz nehmen darf, ist noch im Rennen, doch muss ihn immer wieder verteidigen. Denn immer wieder scheiden neue Teilnehmer bei „The Voice of Germany“ aus, die dann die Chance auf einen „Hot Seat“ haben. Wer sich am Ende durchsetzt, zieht direkt ins Halbfinale von „The Voice of Germany“ ein.
Tocco verteidigte zwei Mal
In den vergangenen beiden Wochen war der Zollernalbkreis in der Show stark vertreten: Neben Tocco belegte auch Rachel Leggio aus Hechingen einen der zwei „Hot Seats“ – beide mussten sich neuen Herausforderern stellen. Tocco war bisher stark – verteidigte seinen Platz bereits gegen zwei Herausforderer.
Neu in dieser Folge war, dass zwei neue Talente sangen – die bisherigen „Hot-Seat-Inhaber“ jedoch nicht. Sophia Brabetz, die in den „Battles“ ausgeschieden ist, sang „„I Miss You, I’m Sorry“ von Gracie Abrams. Vincent Rinne, der ebenso wie Tocco 20 Jahre alt ist, sang „Break my heart again“ von Finneas O’Connell.
Schwierige Entscheidung
„Das war definitiv die bisher schwierigste Entscheidung“, meinte Callum Scott, der als Coach und Juror der „Comeback Stage“ darüber entscheidet, wer am Ende ins Halbfinale einzieht.
Der Auftritt von Vincent Rinne überzeugte den britischen Popstar so sehr, dass er ihm einen „Hot Seat“ zusicherte. Im Gegenzug hieß das, dass Salvatore Tocco seinen Platz räumen musste und aus dem Wettbewerb ausgeschieden ist. Scott sprach dem Balinger trotzdem Mut zu: „Ich glaube daran, dass du eine großartige Karriere haben wirst.“
Tocco zeigte sich enttäuscht: Dadurch dass er zweimal seinen Platz verteidigen konnte, hoffte er auf ein erneutes Weiterkommen. „Ich habe es genossen, ich bin dankbar dabei gewesen zu sein“, so der 20-Jährige: „Es ist eine Erfahrung, die ich für immer im Herzen tragen werde.“
Auch Rachel Leggio muss gehen
Doch damit nicht genug: Callum Scott musste eine weitere Entscheidung treffen. „Ich liebe deine Stimme, es ist beeindruckend, wie viel zu kannst“, sagte er zu Rachel Leggio. Doch das reichte nicht, um ihren Platz in der Show zu verteidigen: Die Hechingerin musste ihren Platz für Sophia Brabetz räumen. Leggio rechnete mit der Entscheidung, kämpfte aber mit den Tränen. „Ich bin stolz auf mich“.
Für beide Talente aus dem Zollernalbkreis endete damit der Weg bei „The Voice of Germany“.