Totale Leidenschaft für Musik: The Gospel People gastierten in der Kirche Heilig-Kreuz in Ebingen. Foto: Carmen Soudani

Rund 30 Gastspiele in Deutschland, Österreich, Lichtenstein und der Schweiz absolvieren „The Gospel People“ während ihrer „Believe-Tour“. In Albstadt war die beseelte Truppe zum zweiten Mal binnen 15 Jahren zu Gast und hat alle mitgerissen.

Groß war die Altersspanne der rund 150 Zuhörer in der Kirche Heilig-Kreuz beim Konzert der „Gospel People“ – jüngster Besucher war der zweieinhalbjährige Emil aus Burgfelden, der mit seinen Eltern das mitreißende Konzert genoss.

 

Der stimmgewaltige Auftritt der Vollblutmusiker war eine wahre Freude für Augen und Ohren. Das rund zweistündige Programm reichte von Liedern des traditionellen „Black Gospel“ aus den USA über den von Jazz und Soul inspirierten Gospel bis hin zum aktuellen „Contemporary Gospel“ mit Rock- und Pop-Elementen. „Open my Eyes – Help me believe“ eröffnete den Abend, gefolgt von Liedern wie „Siyabonga Jesu“ von Solly Mahalangu, „I’ve Been Bucked“ von Gospellegende Mahalia Jackson, „Every Time I Feel The Spirit“ von Nat King Cole, „I’ve Got The Rhythem“ von George Gershwin und Vicki Winans Song „Long As I Got King Jesus“.

Das Publikum ging voll mit. Foto: Soudani

Nach 16 Liedern vor ging es nach der Pause mit elf teils energiegeladen, teils emotionalen Titeln weiter: „You Are Holy – Prince of Peace“ von Michael W. Smith, Goodness of God“ von CeCe Winans und die Klassiker „Amazing Grace“, „Oh Happy Day“ und der inhaltlich top-aktuelle Michael-Jackson-Song „Heal The World“. Soli und Chorgesang krönten die Sängerinnen und Sänger mit rhythmischen Tanzeinlagen und bewegenden Worten, während die Besucher stehend mitsangen und tanzten. Immer wieder betonten sie, wie wichtig der Glaube und das Gute im Herzen der Menschen seien. Wie wichtig die Liebe zu Gott, zu seinen Mitmenschen und sich selbst sei. Dass sie dies selbst leben, vermittelten die Musiker glaubwürdig.

Auch bei ruhigeren Balladen stark: The Gospel People Foto: Soudani

Zum siebenköpfigen Ensemble gehört Vollblutmusiker Owen Nixon, seit 2011 Leadsänger, der mit weisen Worten und Erklärungen durch das Programm führte. Nixon hat als „Bachelor of Music“ seine Ausbildung abgeschlossen und war unter anderem Kabinettsmitglied des Amtes für geistliche Musik in Hampton/Virgina. Der Sänger und Keyboarder Brandon Landrum schreibt Lieder, produziert Kompositionen für mehrere Künstler und will mit seiner Musik Liebe und Hoffnung weitergeben. Keyboarder Vaughan Phoenix hat Talent für jegliche Tasteninstrumente, schreibt und produziert Musik, ist Sänger und sagt von sich, dass er mit Musik eine große Liebe verbindet.

Drummer Bronson A. Landrum Foto: Soudani

Diese Liebe scheint auch Drummer Bronson A. Landrum zu teilen. Seit seiner Kindheit fasziniert ihn Gospelmusik, und er schreibt auch christliche Musik. Stimmlich begleitet das Damentrio Namoni Parchment – als Einzige in Großbritannien geboren ist, studierte Popularmusikerin und schon in jungen Jahren auf der Bühne im House of Parliament und in Carnegie Hall –, Madyson McSawain aus Atlanta, die bei den Emmy Awards mit Adam Blackstone auf der Bühne stand, und Toneisha Jones Harris – sie hat am Broadway die Oda Mae Brown in „Ghost“ gespielt und 2020 den zweiten Platz der US-Version von „The Voice“ belegt – die Akteure.

Das Damentrio bringt weltweite Erfahrung mit. Foto: Soudani

Manager Martin Schäfer freute die positive Rückmeldung der Konzertbesucher – derer es mehr hätten sein dürfen, wie er meinte: Vor 15 Jahren beim Auftritt in Albstadt seien 500 Besucher gewesen.