Ein Leser kommentiert die Entscheidung des Regionalverbands zum Windindustriegebiet Grosselfingen-Rangendingen. Foto: Schwarzwälder Bote

Das Thema Windkraft in Grosselfingen ist vom Tisch. Dazu äußert sich ein Leser.

Rückbaurisiko erspart

 

Das einnahmenträchtige Windindustriegebiet Grosselfingen-Rangendingen ist wegen Unrentabilität vom Regionalverband Neckar-Alb gekippt worden.

Die Bürgerinitiative Gegenwind Hohenzollern hat unabhängig davon schon seit Jahren auf diesen Zustand hingewiesen. Liebe Grosselfinger Gemeinderäte, Sie haben Ihrer Jugend das Rückbaurisiko erspart.

Niemand kann heute sagen, was ein dazu eingezahlter Rückbaufond in 20 bis 30 Jahren noch wert ist. Rückbau verschlissener Windflügel, Rückbau einer Maschinengondel samt Turm in 170 Meter Höhe und Rückbau von Riesenfundamenten im Waldboden, das wird der Schildbürgerstreich der subventionierten Betreiber.

Vielleicht noch ein Tipp für die enttäuschten Betreiber: In Burladingen geht es demnächst los mit mehreren Monstern mit Nabenhöhe des Ulmer Münsters und Flügelspitzenhöhe des Thyssen-Krupp-Turms von Rottweil. Dort gibt es keine Bürgerinitiative, ja nicht mal Bevölkerungsinteresse, wie ein Bürgerdialog, der eigentlich gar keiner war, gezeigt hat. Der Stadtrat genehmigt wahrscheinlich noch weitere Fundamente in den löchrigen Karstboden.

Peter Barth, Jungingen

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