Die Helfer des DRK-Ortsvereins Fluorn-Winzeln hatten viel zu tun bei der Eröffnung des Testzentrums. Nach der Anmeldung erfolgte der Abstrich im geschützten Bereich und unter Einhaltung der Hygienevorschriften. Dabei mussten die Helfer einen Schutzanzug tragen. Foto: Stöhr

Am Sonntagabend ging das erste Testzentrum im Landkreis Rottweil an den Start. Der DRK-Ortsverein Fluorn-Winzeln nahm die Abstriche vor. Gleich am ersten Tag wurde das Angebot gut angenommen.

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Fluorn-Winzeln - Schon bevor die Tore öffneten, warteten die ersten Testwilligen beim Eingang des DRK-Heims im Hof hinter dem Rathaus.

Als die Vorbereitungen drinnen abgeschlossen waren, ging es pünktlich los. Als Erstes mussten sich die Besucher mit ihren Daten anmelden, damit nach erfolgtem Test eine Bescheinigung ausgestellt werden konnte. Dabei bekam jeder eine Nummer zugeteilt. Diese diene dazu, dass es keine Verwechslungen gebe, erklärte die DRK-Bereitschaftsleiterin Sabrina Heim zusammen mit ihrem Stellvertreter Martin Schraut im Gespräch mit unserer Zeitung.

Nach dem Nasenabstrich, der nur etwa fünf Sekunden dauere, folge die Auswertung. Bis das Ergebnis da ist, müssen die Getesteten wiederum etwa 15 Minuten warten, sagte Schraut.

Insgesamt zehn DRK-Mitarbeiter waren am Sonntag im Einsatz. Alles werde ehrenamtlich gestemmt, betonte Heim. Die Helfer seien zuvor durch das DRK geschult worden und hätten eine Einweisung bekommen.

Positive Ergebnisse werden gemeldet

Die Zahl der Testwilligen auf dem Hof vor dem Eingang wuchs derweil in der ersten halben Stunde deutlich an, so dass schon bald mehr als 20 Nummern zugewiesen wurden.

Falls ein Test positiv ausfällt, müsse dies dem Gesundheitsamt gemeldet werden, erklärte die Bereitschaftsleiterin. Nach einer guten Dreiviertelstunde wurde es dann deutlich ruhiger. Da vorerst keine Voranmeldung notwendig ist, wollte wohl niemand ein Risiko eingehen und zu spät kommen.

Die nächste Möglichkeit für kostenlose Corona-Antigen-Tests in Fluorn-Winzeln gibt es am Mittwoch, 10. März, ab 18 Uhr. Getestet werde vorerst an zwei Terminen in der Woche, so Heim.

Das Angebot richte sich vorrangig an Personen, die bislang keinen Testanspruch im Rahmen der Coronavirus-Testverordnung haben. Dazu zählen unter anderem pflegende Angehörige, Personen im öffentlichen Dienst, Schülerinnen und Schüler samt Eltern oder Beschäftigte in der Jugendhilfe.

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