Die Tribüne ist weitestgehend aufgebaut; die Tennisplätze werden nochmal überarbeitet: Die Vorbereitungen für die CTS Ladies Open laufen auf Hochtouren. Foto: Roth

Gut im Zeitplan sind die Aufbauarbeiten für die CTS Ladies Open, die kommende Woche beim TC Hechingen stattfinden. Die Vorfreude steigt; die Nachfrage nach Dauerkarten ist groß.

Die Vorbereitungen für die CTS Ladies Open in Hechingen sind seit Wochenbeginn im vollen Gange. Ab kommenden Montag, 28. Juli, schlägt die Damen-Tenniselite beim 60 000-Dollar-Turnier auf der Anlage des TC Hechingen auf.

 

Bis der erste Ballwechsel gespielt wird, gibt es für die Helfer des TC Hechingen viel zu tun, wie Turnierdirektor Andreas Fechter erklärt. Am Montag und Dienstag wurde die neue Tribüne der Firma Jetter aus Rosenfeld aufgebaut; das Festzelt steht ebenfalls seit Dienstag.

Von Mittwoch bis Freitag wird die Anlage in Schuss gebracht. Heißt: Rasen mähen, Werbebanner anbringen und die Tennisplätze in den optimalen Zustand versetzen.

Neu ist auch die Beschallungsanlage für Musik und Spieldurchsagen, dazu das Live-Streaming- und Live-Scoring-Angebot. Nicht zuletzt wird die sogenannte Players Lounge eingerichtet. Dort können sich die Spielerinnen während der Turniertage aufhalten und aufwärmen.

„Wir sind gut im Zeitplan“, sagt der Turnierdirektor

„Wir sind gut im Zeitplan“, freut sich Fechter. Für die Turnierwoche hätten sich zudem genügend Helfer gefunden: „Alle Positionen sind besetzt.“

Pro Tag werden rund 100 Ehrenamtliche im Einsatz sein, um den Spielern und Zuschauern spannende Tennistage in Hechingen zu bescheren. Gebraucht werden unter anderem Platzwarte, Betreuer der Gastroangebote, Linienrichter, Fahrer und Ballkinder. Letztere werden wie gewohnt vom TC Hechingen sowie Nachbarvereinen gestellt und dürfen ihren Idolen ganz nah sein.

Die Vorfreude auf die CTS Ladies Open ist auch beim Publikum schon spürbar: „Die Nachfrage nach Dauerkarten ist groß“, berichtet Turnierdirektor Fechter.

Das Teilnehmerinnenfeld verspricht spannende und ausgeglichene Spiele. An Position 1 gesetzt ist die Argentinierin Maria Lourdes Carle, die vergangenes Jahr noch die Nummer 71 in der WTA-Weltrangliste, war. An Position 2 folgt die Österreicherin Julia Grabher: „Beides sind sehr gute Sandplatzspielerinnen“, sagt Fechter.

Top-Schiedsrichterin zu Gast

Welche deutsche Spielerinnen noch Wild-Cards für das Turnier bekommen, soll am Freitag feststehen. Bisher steht fest, dass erneut Noma Noha Akugue auf die Anlage des TC Hechingen kommt, Lokalmatadorin Alessa Maier erhält eine Wild-Card für die Qualifikation. „Die Meldeliste ist aber so weit final.“ Absage seien nur noch aus driftigen Gründen, wie zum Beispiel einer Erkrankung, möglich.

Eine Besonderheit in diesem Jahr: Miriam Bley, die derzeit bekannteste deutsche Stuhlschiedsrichterin, kommt nach Hechingen und bildet im Rahmen der Qualifikationsspiele Schiedsrichterinnen aus.

Auch Berufstätige kommen auf ihre Kosten

Die Vita von Miriam Bley liest sich beeindruckend: unter anderem ein Grand-Slam-Finale, und auch bei Olympia im vergangenen Jahr war sie im Einsatz. Wie Andreas Fechter weiter berichtet, ist zudem der Supervisor, der darauf achtet, dass die Regeln des Weltverbandes ITF eingehalten werden, in diesem Jahr neu.

Sonst setzen die Organisatoren auf das bewährte Rahmenprogramm: Am Montag, 28. Juli, gibt es am Fürstenberg-Tag ganztägig reduzierte Bierpreise am Bierwagen. Ab Mittwoch, 30. Juli, sorgen Live-Bands am Abend für gute Unterhaltung. Damit auch Berufstätige unter der Woche auf ihre Kosten kommen, wird von Mittwoch bis Freitag das letzte Match auf dem Center-Court nicht vor 17.30 Uhr begonnen; am Dienstag sogar nicht vor 18 Uhr.