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Tennis Sport und Studium: Patrick Arapi lebt seinen Traum

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Patrick Arapi (vordere Reihe, ganz links) hofft, dass er im August an die Wingate-Universität zurückkehren kann. Foto: Privat

Für den Freudenstädter Patrick Arapi hat die Corona-Pandemie dieser Tage ganz besonders bemerkbare Folgen. Sein im August des Vorjahres begonnenes Sportmanagement-Studium im US-Bundesstaat North Carolina musste der 21-jährige allerdings unterbrechen und Anfang März seinen Rückflug in die Heimat antreten.

Seit Mitte März ist Arapi nun wieder in Freudenstadt und unterstützt dabei seinen als Tennislehrer arbeitenden Vater Albi auf und abseits des Tenniscourts auf der Anlage des TC Schierenberg. Nach seiner Fachhochschulreife auf dem Kepplergymnasium in Freudenstadt bewarb er sich um einen Platz an einem College. Er wollte sein liebstes Hobby – das Tennisspielen – mit einem Studium verbinden und sah seine Chance dafür auf der anderen Seite des Atlantischen Ozeans. "Nach meinem Abitur stellte sich für mich natürlich die Frage, wie es jetzt weitergehen soll. Dann habe ich mich über das TS-College Tennis beworben um ein Stipendium an einer amerikanischen Universität zu erhalten und dort neben dem Studium professionell Tennis zu spielen. Das hat dann auch in Wingate im Staat North Caroline geklappt", berichtet Arapi freudig.

Über ein Bewerbungsvideo konnten sich die Trainer der US-Universität ein Bild von Patricks Spielstärke sowie seinen Stärken und Schwächen machen. Ihnen scheint gefallen zu haben, was sie sahen – denn er bekam in Wingate den Zuschlag. Relativ schnell konnte er sich in seiner neuen Wahlheimat rund um den Campus einleben und zurechtfinden. Das Leben an der Uni sei ziemlich genau durchgetaktet, was dem Freudenstädter aber sehr entgegen kam, wie er erzählt. Morgens gegen 6.30 oder 7 Uhr stand schon die erste Kraft- oder Laufeinheit auf dem Trainingsplan.

Anschließend ging es von 9 bis 12.15 Uhr in die Vorlesungsräume. "Danach esse ich zu Mittag und erledige meine Hausaufgaben. Von 15.30 bis 18 Uhr stehe ich anschließend mit meinen Mannschaftskollegen und dem Trainerteam auf den Trainingsplätzen. Nach dem Training muss ich mich dann noch auf den Hosenboden setzen und den Lernstoff durchackern", so Arapi.

Am Wochenende standen dann die Spiele gegen andere Colleges auf dem Programm. Durch den Corona-Shut-Down ist die Saison allerdings frühzeitig abgebrochen worden – Arapi: "Natürlich ist das sehr schade." Die Prüfungen musste der Freudenstädter teilweise von der Heimat aus online absolvieren – was seiner Meinung nach auch gut klappte.

Jetzt hofft der 21-Jährige, dass sich die – gerade in den USA – sehr angespannte Lage wieder etwas beruhigt. Denn den Flug zurück nach North Carolina und die Rückkehr an die Wingate-Universität ist für Mitte August fest eingeplant.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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