Dominik Koepfer siegte in Mexico City. Foto: Alessandra Tarantino/AP/dpa/Alessandra Tarantino

Nach langer Leidenszeit hat der Furtwanger Tennisprofi Dominik Koepfer wieder aufhorchen lassen.

Tennisprofi Dominik Koepfer hat nach seiner langen Verletzungspause einen deutlichen Formanstieg bewiesen. In Mexico City gewann der frühere US-Open-Achtelfinalist das zweitklassige Challenger-Turnier mit einem 2:6, 6:4, 6:2-Finalerfolg gegen den Argentinier Thiago Agustin Tirante. Dabei hatte sich der 28-Jährige aus Furtwangen durch die Qualifikation quälen müssen; er war damit als Außenseiter in das Sandplatz-Turnier gestartet.

 

Im gesamten vergangenen Jahr hatte Koepfer Probleme mit einer Stressfraktur im linken Oberarm und deswegen immer wieder Pausen einlegen müssen. Den Auftakt in dieser Saison hatte der Schwarzwälder deswegen verpasst und stattdessen eine Reha in der Schweiz gemacht. Er war erst Ende Februar wieder ins Turniergeschehen eingestiegen. Vor seinem Challenger-Titel verlor der Linkshänder dreimal nacheinander gleich zum Auftakt.

Im Halbfinale am Samstag hatte Koepfer den Österreicher Maximilian Neuchrist deutlich in zwei Sätzen 6:2, 6:4 besiegt. Das ATP Challenger von Mexiko-Stadt ist mit einem Preisgeld in Höhe von 160 000 US-Dollar dotiert.

An Nummer 1 war der Schweizer Marc-Andrea Hüsler gesetzt, der in der Weltrangliste auf Platz 47 geführt wird. Der Vorjahressieger war jedoch im Achtelfinale am Italiener Federico Gaio gescheitert, den Koepfer anschließend mit 6:4, 4:6, 7:6 (7:5) besiegte. Auf Sand kommt Dominik Koepfer, der derzeit noch auf Position 262 der Weltrangliste notiert wird, nach seiner Verletzungspause im Winter also immer besser in Form. Koepfer ist froh, dass es seinem lädierten Arm „wieder besser geht“, aber: „Ich habe nicht viel gefeiert. Schon nächste Woche geht es weiter.“ Am Dienstag um 18 Uhr (MESZ) steht im mexikanischen San Luis Potosí die Erstrundenpartie gegen den Argentinier Roman Andres Burruchaga auf dem Programm.