Oberliga, Herren: TSG TC 1923 Grenzach/TC Grenzach-Wyhlen knöpft TC BW Villingen beide Punkte ab. Den Grundstein zum Erfolg setzen die Grenzach-Wyhlener in den Einzelduellen.
Die Herren der TSG TC 1923 Grenzach/TC Grenzach-Wyhlen sind perfekt in die Sommerrunde gestartet. Auf heimischer Anlage kamen die Hausherren gegen den TC BW Villingen zu einem 6:3-Erfolg. Den Grundstein setzten die Hausherren in den Einzeln. Vier der sechs Duelle wurden hier gewonnen.
Dabei stach vor allem Maximilian Leppert (LK 9,4) hervor, der als Ersatzmann einsprang und nach starker Leistung Felix Messmer (LK 6,9) durchaus überraschend bezwang. „Er hat enormen Kampfgeist bewiesen – nicht nur im Einzel auch im Doppel“, lobte denn auch Teamchef Marcel Rodewald. Im Einzel siegte Leppert im Match-Tiebreak mit 10:5 und im Doppel an der Seite von Martin Poplawski mit 10:8 im entscheidenden Durchgang. Beide Male wurde der erste Durchgang verloren.
Gäste aus Villingen treten nicht vollzählig an
Den Grenzachern kam dabei auch zugute, dass Villingen „überraschenderweise“ nicht vollständig angetreten sei, so Rodewald. Diese Möglichkeit nutzten die Hausherren gleich einmal aus. Grenzachs Nummer eins Martin Poplawski (LK 2,8) besiegte Robin Männl (LK 2,5) in zwei Sätzen und zeigte dabei ebenso eine sehr solide Leistung wie Altmeister Dimitar Grabul (LK 2,8), der Mario Zili (LK 5,4) keine Chance ließ und nur ein Spiel auf dem roten Sand abgab.
Moritz Schmidt (LK 4,4) wollte sich da nicht lumpen lassen und ließ gegen Bekir Cinar (LK 6,4) keinerlei Zweifel darüber aufkommen, wer in diesem Spiel der beiden Vierer die Nase vorn behalten wollte (6:3, 6:2).
Konstantin Hartmann (LK 3,0) an Position drei und Marcel Rodewald (LK 4,8) an Nummer fünf mussten diesmal dagegen ihren Gegnern Miodrag Draguljevic (LK 5,9) und Dan Andrei Moise (LK 6,7) gratulieren. Das allerdings konnten die Gastgeber locker verschmerzen. Schließlich brauchten sie in den drei abschließenden Doppeln nur noch einen Erfolg, um den Tagessieg einzutüten.
Grabul und Schmidt holen den fünften Teampunkt
„Wir wussten um unsere Stärken und konnten entsprechend aufstellen. Der Gegner musste dagegen die Leute auf die Doppel verteilen, um noch zu gewinnen“, erklärte Rodewald. Und so machten Grabul und Schmidt kurzen Prozess mit Zili und Draguljevic. Sie ließen beim 6:3 und 6:1 nichts anbrennen und sorgten schnell für den wichtigen fünften Teampunkt.
Während Hartmann/Rodewald gegen Moise/Messmer relativ klar die Segel streichen mussten, gaben sich Leppert und Poplawski nie auf und belohnten sich am Ende mit einem knappen Sieg.
„Das war ein unerwarteter Erfolg und damit ein gelungener Start in die Saison. Nun fahren wir mit Selbstvertrauen zum TC 74 Hochdorf“, so Rodewald.
Einzel: Poplawski – Männl 6:3, 6:4, Grabul – Zili 6:1, 6:0, Hartmann – Draguljevic 3:6, 4:6, Schmidt – Cinar 6:3, 6:2, Rodewald – Moise 4:6, 1:6, Leppert – Messmer 4:6, 6:4, 10:5. Doppel: Grabul/Schmidt – Zili/ Draguljevic 6:3, 6:1, Leppert/Poplawski – Männl/Cinar 3:6, 6:3, 10:8, Hartmann/Rodewald - Moise/Messmer 3:6, 2:6.