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Die Hechinger Organisatoren der 25. boso Ladies Open um Turnierleiter Thomas Bürkle blicken positiv auf das Turnier zurück. Die Zuschauer strömen auf die Tennisanlage im Weiher.

Die Jubiläumsausgabe der boso Ladies Open ist Geschichte. Bei der 25. Ausgabe des mit 60 0000 Dollar dotierten WTA-Turniers des TC Hechingen gab es am Ende nur zufriedene Gesichter.

 

Da war zum einen die Siegerin, Anna Bondar aus Ungarn, die sich nach dem 6:0, 6:2-Erfolg gegen die Russin Ekaterina Makarova über ein Preisgeld von 9000 Dollar, sondern auch über einen brandneuen Kleinwagen im Wert von 16 000 Euro freuen durfte.

Auto für die Siegerin – eine einmalige Aktion

„Das mit dem Neuwagen war eine einmalige Aktion zum 25-jährigen Jubiläum“, sagt Turnierleiter Thomas Bürkle, der auf ein gelungenes Turnier zurückblickt. „Wir hatten in der Turnierwoche über 4500 Zuschauer; am Sonntag zu den Finals war die Tribüne voll, und am Samstag waren es nicht viel wenige. Viel mehr geht fast nicht mehr“, freut sich Bürkle über die starke Zuschauerresonanz.

Nummer eins ist früh raus

Und dabei hatten die Organisatoren mit einem Handicap zu kämpfen, denn die an Nummer eins gesetzte Titelverteidigerin Brenda Fruhvirova musste in der ersten Runde verletzungsbedingt beim Stand von 1:6, 0:2 gegen die Deutsche Mara Guth aufgeben. „Das tut mir unheimlich leid für Brenda, dass sie aufgeben musste. Sie war sehr traurig darüber. Denn schließlich hat sie dadurch auch wichtige Weltranglistenpunkte verloren“, sagt Bürkle. „Dem Turnier hat das aber keinen Abbruch getan. Die Zuschauer sind trotzdem gekommen.“

Bondar nutzt Gunst der Stunde

Durch das frühe Aus war der Weg frei für die Nummer zwei, des Turniers; Anna Bondar. Die 27-Jährige meisterte die erste Runde gegen die Deutsche Marie Voigt souverän in zwei Sätzen, musste dann aber im Achtel- und Viertelfinale gegen die Belgierin Hanne Vandewinckel und die Russin Marina Melnikova jeweils einem Satzverlust hinterher rennen, bewies aber Comeback-Qualitäten, Keine Problem hatte sie dann im Halbfinale gegen die Tschechin Darja Vidmanova beim 6:20, 6:0 und im Endspiel gegen die angeschlagene Makarova. „Ekaterina hatte Blasen an den Händen und konnte kaum den Schläger halten“, klärt Bürkle auf, der gerne auch eine deutsche Turniersiegerin gesehen hätte.

Noma Noha Akugue verpasst das Finale

Die größte Möglichkeit dazu hatte Noma Noha Akugue. Die 20-jährige Hamburgerin hatte bereits vor zwei Jahren das Endspiel bei den Ladies Open erreicht, musste sich aber Kroatin Lea Boskovic mit 5:7, 6:3, 4:6 geschlagen. Auch diesmal lag der Finaleinzug für Akugue wieder in greifbarer Nähe: Im Halbfinale lieferte sie sich ein umkämpftes Match mit Makarova und unterlag am Ende mit 6:3, 3:6, 2:6.

Deutsches Duo begeistert im Doppel

Dafür durfte sich Bürkle über deutsche Beteiligung im Doppefinale freuen. Anna Gabric und Mia Mack hatten sich mit starken Leistungen bis in Endspiel vorgespielt, wo sie gegen die französisch-georgische Paarung Michaela Bayerlova/Sofia Sharapava knapp mit 2:6, 7:5, 6:10 geschlagen geben mussten. „Die Beiden haben ein tolles Turnier gespielt“, lobt Bürkle, den besonders die positiven Rückmeldungen der Spielerinnen freuen, die sich alle sehr positiv über die Atmosphäre und die Organisation äußerten.

Ansporn für das nächste Jahr

„Das spornt uns an für das nächste Jahr“, sagt Bürkle, der auch 2025 wieder die Turnierleitung übernehmen wird. Für die 26. Auflage haben die Veranstalter um Organisator Andreas Fechter ein Hospitality-Konzept angedacht; die Spielerinnen sollen dann Unterkunft und Verpflegung gestellt bekommen. Dadurch erhoffen sich die Macher, noch weitere Spielerinnen anzuziehen.