Nachwuchshoffnung des deutschen Tennis: Nastasja Schunk. Foto: Frank Molter/dpa

Drei Spiele, drei Niederlagen: Aus deutscher Sicht läuft der dritte Tag bei den French Open nicht gut. Dennoch kann eine Spielerin überzeugen.

Paris - Tennis-Nachwuchshoffnung Nastasja Schunk hat eine Überraschung bei den French Open nur knapp verpasst. Die 18 Jahre alte Linkshänderin verlor ihre Erstrunden-Partie in Paris gegen die ehemalige Weltranglisten-Erste Simona Halep mit 4:6, 6:1, 1:6, zeigte aber eine ganz starke Leistung.

Bei ihrem Grand-Slam-Debüt verlangte Schunk, die als sogenannte Lucky Loserin ins Hauptfeld gerutscht war, der Rumänin alles ab. Schon im ersten Satz setzte die deutsche Nachwuchshoffnung Halep mit ihrem druckvollen Spiel unter Druck. "Sie hat wirklich stark gespielt", zollte auch Halep der Deutschen Respekt. Im ersten Satz konnte Schunk ihre Chancen aber noch nicht nutzen.

Doch im zweiten Durchgang war die Linkshänderin weiter voll da und schaffte unter dem Jubel der Zuschauer den Satzausgleich. Auch zu Beginn des dritten Abschnitts war die Partie noch offen. Schunk vergab im ersten Aufschlagspiel von Halep zwei Breakbälle und musste kurz danach selbst ihr Service abgeben. Danach schwanden die Kräfte und Halep rettete sich nach 1:48 Stunden in Runde zwei.

Damit sind von den deutschen Damen noch Angelique Kerber und Andrea Petkovic dabei. Kerber trifft an diesem Mittwoch (12.00 Uhr/Eurosport) auf die französische Wildcardspielerin Elsa Jacquemot. Petkovic bekommt es bereits ab 11.00 Uhr mit Viktoria Asarenka aus Belarus zu tun.

Niederlagen bei den Herren

Bei den Herren ist nur noch Olympiasieger Alexander Zverev im Turnier. Die deutsche Nummer eins spielt am Mittwoch gegen Sebastian Baez aus Argentinien.

Oscar Otte und Peter Gojowczyk verabschiedeten sich dagegen am Dienstag. Otte lieferte dem Spanier Roberto Carballes Baena aber einen packenden Fight über fünf Sätze. Am Ende war der 28 Jahre alte Kölner von Krämpfen geplagt und konnte kaum noch laufen. Otte musste sich nach 3:44 Stunden mit 6:7 (5:7), 1:6, 6:3, 6:2, 3:6 geschlagen geben. Gojowczyk war beim 2:6, 2:6, 1:6 gegen den Italiener Lorenzo Sonego dagegen völlig chancenlos.