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Tennis Alex Solanki nutzt den "Heimvorteil"

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Alex Solanki aus Friedrichshafen hat sich bei den baden-württembergischen Nachwuchsmeisterschaften in Ebingen den Titel bei den Herren gesichert. Foto: Kara

Trotz herbstlichen, zeitenweise sogar winterlichen Verhältnissen gingen die Baden-Württembergischen-Tennis-Nachwuchsmeisterschaften bei der TG Ebingen reibungslos über die Bühne.

Die Teilnehmer wurden dabei stark gefordert, denn Kälte, Sturm und zwischendurch der Wechsel in die Halle, waren nicht ganz einfach.

Die Damenkonkurenz litt etwas unter der extrem kurzfristigen Absage von Geheimfavoritin Melisa Ercan aus Baden-Baden. Die Gesetzten aber rechtfertigten dies teilweise sehr eindrucksvoll und spielten sich souverän ins Halbfinale. In der oberen Hälfte traf ein "Routinier" mit 20 Jahren, auf hoffnungsvollen 15-jährigen Nachwuchs. Antonia Blattner von der Waldau setzte sich in einem hart umkämpften und trotz böigem Wind hochklassigen Match nach fast zwei Stunden knapp aber verdient, auch dank ihrer ausgefeilten Technik, mit 7:5,6:3 gegen Marie Vogt (TC Bernhausen) durch. Im zweiten Halbfinale bewies die erst 14-jährige Valentina Steiner, ebenfalls Waldau Stuttgart, dass sie zu Recht als eine ganz große Nachwuchs-hoffnung in Deutschland gehandelt wird. Sie setzte sich mit ihrem Power-Tennis souverän mit 6:1, 6:2 gegen die etwas nervös und vorsichtig agierende Tübingerin Stefanie Schmid durch.

Das Finale wurde ganz überraschend zu einer klaren Angelegenheit für Blattner, die ihre Kontrahentin Steiner mit permanentem Rythmuswechsel irritierte, selbst – im Gegensatz zu ihrer Kontrahentin keine Fehler machte und sich so in überzeugender Manier den Titel holte.

Die beiden Hechingerinnen Delia Maier und Larissa Sauter mussten dagegen schon in ihren Auftaktmatches die Überlegenheit ihrer Kontrahentinnen Vogt und Steiner anerkennen.

Die Herren starteten gleich mit riesigen Überraschungen, denn Topfavorit Tobia Rief (TC Doggenburg), wie auch Jannik Maute (TC Weißenhof) mussten nach Rückenproblemen aufgeben. Enttäuschend verlief auch der Auftritt von Luis Dobelmann (TC Winnenden). Der an Nummer zwei Gesetzte i unterlag dem erst 15-jährigen wieselflinken Vincent Vohl (TC Geroksruhe) deutlich mit 3:6, 2:6. So standen sich im Halbfinale der ZAT-Sieger von 2018, Alex Solanki (TC Friedrichshafen), der aber im Viertelfinale von dem stark aufspielenden Felix Feyhle aus Ludwigsburg beim 4:6, 6:4, 10:3 in der Halle gewaltig gefordert wurde, und der Regionalligaspieler Michael Walser aus Bad Schussenried, der eine Profikarriere anstrebt, gegenüber. Der Inder Solanki, Geheimfavorit von Turnierleiter Charly Kommer, beeindruckte mit riskantem, aber fast fehlerlosem Grundlinienspiel und fegte Walser in rund 80 Minuten beim 6:2, 6:4 förmlich vom Platz.

Joshua Roth (TA SV Böblingen) bestätigte im zweiten Semifinale seine gute Setzposition drei und ließ den Oberndorfer Marc Mail nie richtig ins Spiel kommen. Roth erreichte nach seinem 6:4, 6:3-Erfolg verdient im Finale. Doch dort wurden dem Youngster seine Grenzen aufgezeigt, denn Solanki, im letzten Jahr spielberechtigt, dominierte von der ersten Minute an und gewann mit 6:2, 6:1 den Titel und ein schönes Preisgeld.

Am Sonntag wurde noch parallel ein LK-Tagesturnier ausgetragen und füllte so die Anlage mit zusätzlichem Leben. Bei den Herren B dominierten Cedrik Blersch und Marco Sforza (beide Stetten a.k.Markt), mit jeweils zwei Siegen. Auch im großen Feld der Herren C gab es einige Dominatoren mit jeweils zwei Siegen: Benjamin Mayer (TC Endingen), Jonas Lösch (TC Schömberg), Max Casati (TV Geislingen/Steige) und Lokalmatador Michael Babin (TG Ebingen).

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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