30 Stundenkilometer, das soll für verschiedene Bereiche gelten. Neben der Ortsdurchfahrt Kommingen sind auch andere Strecken eingeplant.
In der Innenstadt sowie in Bereichen von Kommingen und Zollhaus sind Tempolimits geplant. Nachdem die FDP/SPD-Fraktion bereits vor Monaten ein Tempolimit für Zollhaus und Randen beantragt hat, wurde nun auch vom Ortschaftsrat Kommingen der Wunsch auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde eingebracht. Aufgrund der steigenden Lärmbelästigung, aber auch aus Sicherheitsgründen wird diese Regulierung für absolut nötig gehalten. Die Lärmbelästigung, vor allem durch Lastwagen, habe in den vergangenen Jahren immer weiter zugenommen, klagen die Einwohner von Kommingen. Vor allem nachts sei die Belastung hoch, da der Lkw-Verkehr bis spät abends und bereits wieder ab fünf Uhr morgens fließe.
Um die Einwohner zu entlasten, wird Tempo 30 von 22 bis sechs Uhr morgens beantragt. Aufgrund der vierten Stufe der Lärmaktionsplanung des Landes schätzt man die Chancen auf eine Umsetzung nun wesentlich höher ein.
Des Weiteren wünscht sich der Ortschaftsrat im Kreuzungsbereich der B 314 in der Ortsmitte mehr Sicherheit. Dieser enge Bereich biete ein großes Unfallpotenzial und Entschärfung wäre nötig, ist im Antrag des Gremiums zu lesen.
Im Rahmen der Lärmaktionsplanung wird diesbezüglich vom Gemeinderat eine freiwillige Kartierung für die Bereiche Ortsdurchfahrt Kommingen, der L 214 Waldshuterstraße Zollhaus sowie der Hauptstraße durch die Firma Rapp Mobilität und Schallschutz in Freiburg beauftragt. Nach Antrag des Fraktionssprechers der Freien Liste wird auch die Tevesstraße in Blumberg in dieses Programm mit aufgenommen.
Keller: längst überfällig
Diplom-Ingenieur Wolfgang Wahl stellte als anwesender Vertreter der Firma Rapp die Voraussetzungen vor. Laut Bürgermeister Markus Keller seien entsprechende Maßnahmen längst überfällig und man hoffe, dass die Anträge vom Land befürwortet werden.