Die stationäre Blitzersäule gegenüber von Rewe in der ­Pfohrener Straße in Donaueschingen gehört zu den fleißigsten im Jahr 2024. Foto: Denise Kley

Die Stadt Donaueschingen betreibt sechs stationäre Blitzer. Das spült ordentlich Geld in die Kasse. Die Autofahrer sind nun aber vorsichtiger.

Wer kennt es nicht: Der Blick schweift kurz ab vom Tacho, der Fuß bleibt aber auf dem Gaspedal – und zack, der Blitzer löst aus. Ein paar Tage oder Wochen später liegt dann ein Bußgeldbescheid im Briefkasten.

 

In und um Donaueschingen überwachen sechs stationäre Blitzer die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer. Sie sind das ganze Jahr über im Einsatz. Besonders jener auf der Pfohrener Straße, stadteinwärts gegenüber des Rewe-Supermarktes, sowie der Blitzer an der Neuen-Wolterdinger-Straße in Fahrtrichtung Wolterdingen sind ein Schreck für Raser: Beide Blitzer lösten im Jahr 2024 rund 1500 Mal aus, wie die Stadtverwaltung erklärt.

Rückgang in Höhe von rund 45 000 Euro

Durch die sechs stationären Geschwindigkeitsmessanlagen, die von der Stadt betrieben werden, seien 2024 Bußgelder in Höhe von rund 85 000 Euro eingenommen worden, sagt Pressesprecherin Beatrix Grüninger. Schlechte Nachrichten für die Stadtkasse, gute Nachrichten für die Verkehrssicherheit: Im Vergleich zum Vorjahr, in dem die Einnahmen bei rund 130 000 Euro lagen, stellt dies einen Rückgang in Höhe von rund 45 000 Euro dar.

Woran das wohl liegt? „Dies ist wohl insbesondere auf die zwischenzeitlich bekannten Standorte der stationären Messanlagen zurückzuführen“, so Grüninger. Jeder Donaueschinger kennt die Standorte der sechs Blitzeranlagen mittlerweile und weiß, dass da Vorsicht geboten ist.

Verkehrssicherheit im Blick

Die Stadt weist jedoch darauf hin, dass es bei den Messungen in erster Linie darum geht, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. „Geschwindigkeitsüberschreitungen gehören in Deutschland zu den Hauptgründen von Unfällen. Dies gilt auch in Donaueschingen. Gezielte Verkehrsüberwachung ist ein Bestandteil erfolgreicher Verkehrssicherheitsarbeit, die schwere Unfälle verhindert und damit die Menschen vor schwerem Leid bewahrt“, so Beatrix Grüninger.

Durch Tempomessungen möchte die Stadt Gefahrensituationen durch zu hohe Geschwindigkeit vermeiden und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gewährleisten.