Ramona Bliestle und ihr Team von der Jugendhilfeeinrichtung Lebenskomplizen haben an der 1%-Quiz-Show beim Sender Sat.1 teilgenommen. Dort kämpften sie um bis zu 100 000 Euro. So hat sich das Team im TV geschlagen.
Megan Masella, Tatjana Bühler, Ramona Bliestle, Lucas Bäurer und Michael Prosch kämpften in der 1%-Quiz-Show am Donnerstagsabend um bis zu 100 000 Euro. Die Mitarbeiter der Jugendhilfeeinrichtung Lebenskomplizen mit einer Praxis in Villingen und Donaueschingen rätselten gemeinsam mit ihrer Leitung Ramona Bliestle in der von Jörg Pilawa auf Sat.1 moderierten Show. Konnten sie das Preisgeld nach Hause holen?
Jörg Pilawa testet in der Sendung das Wissen der 100 Kandidaten im Vergleich zum Durchschnitt der Deutschen. Dafür stellt er den Teilnehmern Fragen, die zuvor einem Querschnitt der Deutschen Bevölkerung gestellt und in ihrer Schwierigkeit eingeschätzt wurden. Lediglich 30 Sekunden haben die Teilnehmer Zeit, die Fragen zu beantworten oder einen von zwei Jokern zu ziehen. Für jeden Kandidat, der die Show verlassen muss, oder einen gezückten Joker, fließt Geld in den Jackpot.
Die Lebenskomplizen meisterten die ersten beiden Fragen souverän. Doch bei der 80-Prozent-Frage war bereits für zwei Teammitglieder der Lebenskomplizen Schluss. Und dabei stellte Jörg Pilawa ausgerechnet eine Frage zu sozialen Berufen. Pädagogin Tatjana Bühler und Lucas Bäurer schieden aus. Einen Joker hätten die Kandidaten erst bei der nächsten Frage erhalten. Mit einem Schmunzeln kommentierte Ramona Bliestle gegenüber Pilawa: „Das kläre ich später unter vier Augen.“
Applaus für die Arbeit der Lebenskomplizen
Für die Arbeit der Lebenskomplizen, die Anlaufstelle für alle Belange von Kindern, Jugendlichen und Familien im Schwarzwald-Baar-Kreis sind, ernteten die Teammitglieder jedoch im Fernsehen großen Applaus.
Ramona Bliestle selbst und ihre Kollegen Megan Masella und Michael Prosch durften derweil weiterraten. Jetzt, mit einem Joker in der Tasche, durften sich die Teilnehmer auch erlauben, eine Antwort nicht zu wissen. Bei der 55-Prozent-Frage verlor das Lebenskomplizen-Team jedoch ein weiteres Mitglied. Die Kandidaten mussten sich die Flagge von Großbritannien einprägen und dann unter drei möglichen Antworten die richtigen Bausteine der Flagge auswählen. „Ich habe gedacht ich riskiere es und spare mir den Joker auf. Doch das war wohl ein Fehler“, kommentierte Michael Prosch. Auch Ramona Bliestle zögerte und zog ihren Joker, nachdem sie zuerst die richtige Antwort getippt hatte, sich dann aber unsicher wurde.
Ramona Bliestle als letzte aus dem Team im Rennen
Im Rennen waren jetzt noch Ramona Bliestle und Megan Masella. Mit der 50-Prozent-Frage gab es für die Kandidaten einen weiteren Joker. Ramona Bliestle setzte diesen sofort ein – eine gute Entscheidung, wie Jörg Pilawa verriet, da ihre ursprüngliche Antwort falsch gewesen wäre.
Doch auch für Megan Masella endete das Spiel bei der 40-Prozent-Frage, womit Ramona Bliestle als letzte ihres Teams übrig blieb. „Das war wirklich gar nicht so geplant“, verriet sie Pilawa. „Aber das fühlt sich jetzt schon richtig gut an.“
Bereits im Vorfeld der Ausstrahlung erzählte Ramona Bliestle gegenüber unserer Redaktion, dass sie mit dem Preisgeld allen von der Jugendhilfeeinrichtung betreuten Familien einen Eintritt in das Musical Starlight Express ermöglichen möchte. Aber auch für ihr Team sollte etwas herausspringen, wie sie nun in der Show gegenüber Pilawa erläuterte. Sie wolle ihr Team nach Malle einladen. Comedian Chris Tall erkundigte sich direkt nach Bewerbungsmöglichkeiten bei den Lebenskomplizen.
Für den Sieg reicht es am Ende nicht
Doch für den Sieg reichte es am Ende auch für Ramona Bliestle nicht. Die Leiterin der Jugendhilfeeinrichtung schied bei der 30-Prozent-Frage aus. Dabei galt es, eine sehr außergewöhnliche Gleichung zu lösen. Auf die Lösung sei sich nicht gekommen, gab sie gegenüber Pilawa zu.
Den Jackpot von 99 500 Euro konnte an diesem Abend aber auch die letzte Kandidatin nicht knacken. Sie scheiterte bei der 1-Prozent-Frage, die laut einer Umfrage nur ein Prozent der Deutschen tatsächlich beantworten kann. Das Team der Lebenskomplizen hat sich dennoch gut im Fernsehen geschlagen – und ist vom Sender ProSieben bereits für ein weiteres Format angefragt worden.