Die Tennisplätze sind in schlechtem Zustand. Auch fehlt dem Verein ein Vorsitzender.
In der Hauptversammlung des Clubs legte der seit drei Jahren als Vereinschef amtierende Daniel Dürr aus persönlichen Gründen zum 30. April den Vereinsvorsitz nieder. Weil trotz mehrerer Anläufe der Wahlleiterin Alexandra Graf kein Nachfolger gefunden wurde, steht der Tennisclub jetzt vor einer schwierigen Situation. Sollte bis Ende April kein neuer Vorsitzender gefunden werden, besteht perspektivisch die Gefahr einer Auflösung des Clubs, da er ohne Vertretungsberechtigung keine Rechtsgeschäfte mehr tätigen kann.
Also muss sich jetzt der Rest des Vorstandes auf die Suche nach einer Nachfolge-Person machen und, sollte diese gefunden werden, eine neue Hauptversammlung einberufen. In dieser kann ein neuer Vorsitzender ordentlich gewählt werden. Immerhin konnten weitere zur Wahl stehende Ämter besetzt werden.
Tennisplätze bleiben größere Baustelle
Kassierer Fabian Wütz macht ebenso weiter wie Schriftführer Stephan Schmid. Sportwart Thilo Haug wurde für ein Jahr gewählt, neuer Platzwart ist Hannes Brand und Hüttenwartin bleibt Susi Rauscher. Als Beisitzer gewählt wurden Monja Klingler, Gerhard Hertkorn und Kathrin Wentsch. Offen bleiben die Posten des stellvertretenden Vereinsvorsitzenden und des Jugendwartes. Die zweite größere Baustelle bleiben die Tennisplätze. Nachdem der Verein vor zwei Jahren noch einen fünfstelligen Betrag für die Platzpflege durch eine Firma ausgegeben hatte, hat er im vergangenen Frühjahr die Plätze wieder in Eigenregie und zu wesentlich niedrigeren Kosten für die Sommersaison hergerichtet. Allerdings nur mit mäßigem Erfolg.
Die Plätze hielten den Belastungen durch den Spielbetrieb kaum Stand. Nun hat man damit begonnen, erheblich mehr alten Sand (insgesamt 14 Tonnen) als in anderen Jahren abzutragen, um damit das schnelle Versickern von Oberflächenwasser zu verbessern. „Wenn das nichts hilft, dann müssen wir an die Drainage ran“, meinte Daniel Dürr. Dass die Tennisplätze nach 40 Jahren nicht mehr im besten Zustand sind, ist für ihn nicht überraschend.