Feuerzauber vor dem Rathaus. Eine Funken sprühende Show zog später am Abend hunderte Besucher in den Bann. Foto: Stopper

Die vom Stadtmarketing-Verein organisierte Lichterglanz-Veranstaltung war ein publikumserfolg. Etwa 2000 Testbändel wurden ausgeteilt, viele schlenderten aber auch einfach so über das fantasievoll beleuchtete Gelände zwischen Johannesbrücke und Marktplatz. Den Weg in die Geschäfte fand aber nur ein kleiner Teil der Besucher.

Hechingen - Die vom Stadtmarketing-Verein organisierte Lichterglanz-Veranstaltung war ein Publikumserfolg. Etwa 2000 Testbändel, mit denen man an die Wurstbuden durfte, wurden ausgeteilt, viele weitere schlenderten einfach so über das beleuchtete Gelände zwischen Johannesbrücke und Marktplatz. Den Weg in die Geschäfte fand aber nur ein kleiner Teil der Besucher.

Es war wie in alten Zeiten. Um 21 Uhr zur Feuershow standen hunderte Besucher um die Bühne vor dem Hechinger Rathaus, waren begeistert von der tollen Vorstellung, glücklich über die davor genossenen Stunden des geselligen Zusammenstehens auf dem Marktplatz. Es war fast wie in alten Zeiten, als Kinderfest und Fasnet noch keine Begriffe waren, die Coronaangst einflößen. Die Stimmung war wundervoll und gelöst. Eine Frau sagte, was vielleicht viele dachten: "So wie es aussieht, könnte das auf lange Zeit der letzte Event dieser Art gewesen sein. Das genieße ich jetzt noch mal in vollen Zügen".

Es gab viele Stände, die von der simplen roten Wurst mit Wecken bis hin zu geringelten Speck-Teig-Kombinationen oder meterlangen Süßigkeiten-Auslage alles boten, was das Herz begehrt. Getränkemäßig dominierten Glühwein und Grog. Neben der Feuershow zog auf dem Marktplatz auch ein Hechinger Fitness-Studio mit Vorführungen Zuschauer an. Und zumindest zu Beginn des Abends herrschte unten an der Johannesbrücke ein lebhaftes Treiben. Hier hielt das Schuhgeschäft Weith im Alleingang die Einzelhändler-Fahne aufrecht und dürfte von diesem Abend gut profitiert haben. Die Staig hoch war der Weg zwar schön beleuchtet, aber hinter der Lampenfassade blieb es trist. Und noch ein wunder Punkt des Abends: Es blieben viele Geschäfte an diesem Abend geschlossen. Zwei Optiker, Foto Keidel, nicht einmal eine Hand voll Modegeschäfte – das war es fast schon bei den Händlern. Und im ehemaligen Biedermann-Gebäude gab es eine Art Mini-Weihnachtsmarkt Die Gastronomen dagegen – beispielhaft zu nennen sind Fecker und Bar Central – hatten Gäste.

Damit vom Hygienekonzept her alles zuverlässig lief, hatte das DRK am Eingang zum Marktplatz ein Zelt, in dem die G-Regel überprüft wurde und bei Bestehen ein Farbbändchen ausgeteilt wurde. Die Maskenregel auf dem Platz dagegen wurde nur in Einzelfällen oder in dichtem Gedränge beachtet. Wer ein Gläschen oder was zum essen in der Hand hielt, durfte die Maske ja schließlich ganz offiziell unten lassen.