Es waren Tausende Besucher die sich den Bisinger Weihnachtsmarkt nicht entgehen lassen wollten. Sie flanierten zwischen Ständen, die mit ihren handgemachten Werken aufwarteten. Einige Eindrücke haben wir zusammengestellt.
Zahlreiche Stände mit handgemachten Produkten – das ist die gute Tradition beim Bisinger Weihnachtsmarkt. Und dieses Konzept hat auch diesmal nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Das gilt zum einen für die Marktbeschicker. Judith Hartmaier aus Belsen bei Mössingen kommt schon seit Jahrzehnten ins Kirchspiel. Und warum? „Weil es einer der schönsten Weihnachtsmärkte ist, es gibt hier viele schöne selbst gemachte Sachen, nicht nur Essen und Trinken.“
Tausende Besucher sind gekommen
Das schätzen zum anderen auch die Besucher, die zu Tausenden nach Bisingen gekommen sind. Teils waren viele Einwohner anzutreffen, aber auch Besucher aus der weiteren Umgebung haben sich das Kunsthandwerk nicht entgehen lassen. Darunter sind zwei Besucher aus Tübingen und Bodelshausen, die gerade ein hübsch geschmücktes Körbchen mit Früchtetee, Tannenzapfen und Kerze gekauft haben. Sie sind zum ersten, aber sicher nicht zum letzten Mal vor Ort.
Wie Konrad Flegr berichtet, sind auf dem Weihnachtsmarkt wieder 100 Stände aufgebaut. Diese Zahl erreichte der Markt zuletzt vor der Corona-Pandemie. Viel mehr Stände wird es aber auch nicht geben, erklärt Flegr. Der Markt soll überschaubar bleiben, und dazuhin muss er technisch machbar werden. Gut 30 Helfer waren diesmal im Einsatz, um das Event zu stemmen.
Elternbeirat der Kita Humboldt mit Stand präsent
Der Aufwand hat sich einmal mehr gelohnt. Elisabeth Dehner aus Bisingen spricht von einem „tollen Markt“ und einem „tollen Publikum“. Dies schafft eine enge Bindung zwischen Marktbeschickern und Organisatoren. Die meisten Kunsthandwerker kommen alle Jahre wieder nach Bisingen. Für Bisinger Vereine und Einrichtungen bietet er übrigens eine gute Verkaufsmöglichkeit, die beispielsweise der Elternbeirat der Kita Humboldt nutzte. Der Erlös wird für Anschaffungen und Ausflüge genutzt, was den Knirpsen, die sich selbst als Verkäufer probieren durften, zugute kommen wird.
Bürgermeister Roman Waizenegger hat Schirmherrschaft
Organisiert wird die Veranstaltung vom „Arbeitskreis Weihnachtsmarkt“. Dieser setzt sich aus sonst selbstständigen Gruppierungen – der „Alternativen Liste“, dem „Freizeit-Club von Behinderten und Nichtbehinderten“ und aus dem SPD-Ortsverein – zusammen. Auch die Gemeinde Bisingen und die Katholische Kirchengemeinde wirken an der Organisation mit; die Schirmherrschaft hat Bürgermeister Roman Waizenegger übernommen.