Beim Abschluss des Blumenschmuckwettbewerbs (von links): Schutterns Ortsvorsteher Jürgen Silberer, Dagmar Herzog, Roland Herzog, Elisabeth Mußler, Bernhard Baumann, Tanja Sperling, Cäcilia Mußler, Vasiliki Dellner, Melanie Wurth, Christa Schellinger, Ursula Siefert, Ulrike Stockert, Anneliese Lienert und Lothar Füner (Vorsitzender Obst- und Gartenbauverein Friesenheim). Foto: Bohnert-Seidel

Blumenfreunde haben gemeinsam den Abschluss des Blumenschmuckwettbewerbs in der Sternenberghalle gefeiert. Auch wenn das Blumenjahr 2024 sehr wechselhaft war, gelang es den 111 Teilnehmern dennoch, schöne Ergebnisse zu erzielen.

Zur Unterhaltung des Blumenschmuckabschlusses spielte der Musikzug Friesenheim. Mit großem Interesse lauschten die Gäste dem Vortrag von Carola Best über die Heilwirkungen von Küchenkräutern wie Salbei, Rosmarin, Thymian, Beifuß in Tees, Tinkturen oder Salben.

 

Das Team im Obst- und Gartenbauverein hat in diesem Jahr wieder zwei Bewertungsgänge vorgenommen. Acht Teilnehmer zeigten sich herausragend und einzigartig in ihrem Blumenschmuck. Sie erhielten zehn Pluspunkte. 14 Teilnehmer erhielten zehn Punkte.

Bewertet wird bei dem Wettbewerb die einjährige Blütenpracht in Gärten, auf Balkonen, Terrassen, Höfen oder am Fenster, die von der Straße aus für den Betrachter einsehbar sind. In Friesenheim werden nur angemeldete Anwesen bewertet. Die Teilnehmer erfreuten sich an den Anerkennungsgaben für ihre Leistung wie Blumen für die Fensterbank oder Chrysanthemen für den Hof.

Blumenschmuck trägt auch zum Artenschutz bei

Ortsvorsteher Jürgen Silberer aus Schuttern dankte den 111 Teilnehmern, die sich in diesem Jahr um einen üppigen Blumenschmuck sowohl in Friesenheim als auch in Schuttern verdient gemacht haben. „Sie alle kümmern sich mit ihrem tatkräftigen Einsatz um ein schönes Ortsbild in der Gemeinde“, betonte Silberer. Wo sich Blumen und Sträucher befänden, herrsche Lebendigkeit. Vielfach wird von Artenschutz gesprochen. Die Blumenfreunde betrieben mehr als nur Artenschutz, wer täglich mit Freude seinem Hobby nachgehe und Pflanzen hege und pflege, trage auch sein Herz auf dem richtigen Fleck. Mit Herzblut und Einsatz setzen sich die Blumenfreunde mehrfach ein. Für die Zukunft wünsche er den Blumenfreunden weiterhin Hingabe, Freude und Durchhaltevermögen bei der Pflanzenpflege.

Blumenjahr war sehr wechselhaft

Lothar Füner, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins Friesenheim, sprach von einem sehr wechselhaften Blumenjahr 2024. Normalerweise sei der Monat Mai prädestiniert für das Ausbringen der Balkon- und Kübelpflanzen. Zu viel Regen ließ jedoch nur geringe Frühlingsgefühle aufkeimen. Immerhin wuchs die Blumenpracht im Juni und Juli gut voran und so manche Gießkanne konnte stehen bleiben. Der Regen übernahm vielfach diese Aufgabe des Gießens. Es blieben den Blumenfreunden nach einem relativ trockenen August nur noch wenige schöne Tage, an denen sie sich an der Blumenpracht erfreuen konnten. Viele Sommerblüher seien früh eingeknickt und mussten abgeräumt werden. Während die Sommerblüher in diesem Jahr eher auf der Verliererseite einzuordnen waren, erfreuten sich die Obstbaumbesitzer vor allem über eine reiche und pralle Ernte bei den Äpfeln.

Alle Teilnehmer wurden wieder zur Teilnahme im kommenden Jahr eingeladen.

Die Preisträger

Gesamtergebnis:
Insgesamt wurden bei dem Blumenschmuckwettbewerb acht Mal zehn Pluspunkte, 14 Mal zehn Punkte, 31 Mal neun Punkte, 37 Mal acht Punkte und 21 Mal sieben Punkte vergeben.

Zehn Pluspunkte:
Tanja Sperling, Helena Herzog, Bernhard Baumann, Cäcilia Mußler, Vasiliki Dellner, Anneliese Lienert, Reinhard Lienert und Ulrike Stockert.

Zehn Punkte:
Hans Schellinger, Ursula Siefert, Judith Braun, Edmund Haid, Günter Mussler, Simone Sahr, Martha Eichinger, Rudi Wurth, Adolf Ebding, Roland Herzog, Bianca Eichner, Karl Bieler, Hannelore Lang und Irmgard Ernst