Ausgeboxt: GDL-Chef Claus Weselsky (links) und Bahn-Personalvorstand Martin Seiler mit dem Tarifergebnis. Foto: dpa/Kay Nietfeld

Der Tarifabschluss mit der Bahn kann der Lokführergewerkschaft nicht wirklich gefallen – vor allem weil GDL-Chef Weselsky jetzt die Wirkung des Tarifeinheitsgesetzes akzeptieren muss, wie Matthias Schiermeyer meint.

Stuttgart - War das alles nötig? War es angebracht, die Republik mit drei Streikwellen zu überziehen, Millionen Bahnkunden zu verärgern, die Lieferketten der Wirtschaft zu unterbrechen und nebenher die Tarifautonomie zu demolieren – um dieses Ergebnis zustande zu bringen? Worauf sich Bahn und Lokführergewerkschaft geeinigt haben, ist kein großer Wurf, sondern der kleinstmögliche Nenner, der bei halbwegs gutem Willen vorher ohne Weiteres zu vereinbaren gewesen wäre.

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