Len Müller aus Calmbach belegte Platz 4 – schrammte aber hauchdünn am Podest vorbei. Foto: Holzapfel

Zwei Talente aus Salzstetten und Calmbach sorgen bei den baden-württembergischen Top-Ranglisten für Furore. Eine Starterin landet sogar den ganz großen Coup.

Mit der Salzstettenerin Milla Pardela und Len Müller vom TV Calmbach mischen derzeit zwei Talente aus dem Tischtennis-Bezirk Schwarzwald an der baden-württembergischen Spitze der Tischtennisjugend mit. Im badischen Weinheim kam es nun zu den Ausspielungen der Top-Ranglisten in den Altersklassen der Jugend 15 und Jugend 19.

Mädchen U15

Dabei gelang Milla Pardela, die seit diesem Sommer im Nachwuchsbereich für den TSV Korntal spielt, der große Coup in Form des Gewinns der Top 16-Rangliste. In der Altersklasse 15 setzte sich die Salzstettenerin gegen die baden-württembergische Konkurrenz durch. „Habe ich es jetzt doch noch geschafft?“, fragte die 12-jährige ihren Vater und schaute ihn dabei beinahe flehend an. Soeben hatte sie nach einem kräftezehrenden Zwei-Tages-Wettbewerb ihr abschließendes, elftes Einzel gegen Sara Müller (TB Wilferdingen) verloren. An der Ranglistenspitze rückte das Feld plötzlich noch einmal dicht zusammen.

Aber es reichte: Gegenüber Sara Müller, Chenhao Chen (TSV Korntal) und Lotta Rothfuß (TTC Renchen) behauptete Milla Pardela auf Grund des besseren Satzverhältnisses die Führung. Verdienter Lohn war die Qualifikation für das Top 48-Bundesranglistenturnier, das am 25./26. November in Lübeck zur Austragung kommen wird.

Im Erwachsenenbereich kommt das Talent aus dem Schwarzwald ab der kommenden Saison bei Regionalligist DJK Sportbund Stuttgart II zum Einsatz.

Jungen U15

Ebenfalls erst zwölf Jahre alt, sorgte der Calmbacher Len Müller im Feld der Jungen-Altersklasse U15 für Furore. Mit einer starken 6:1-Bilanz schaffte es der Youngster mühelos in die Top acht, wo er sich in der Endrunde nur hauchdünn mit 9:11 im Entscheidungssatz dem späteren Zweiten Jannis Würzberger (FC Külsheim) geschlagen geben musste. Am Ende stand der vierte Platz zur Buche, der Motivation geben sollte für die weiteren, regionalen Auftritte in dieser Altersklasse.

Und zugleich für die kommende Saison bei den Landesliga-Herren, die den Wiederaufstieg in die Verbandsliga anvisieren.