Melissa Bill ist knapp im Viertelfinale gescheitert. Foto: ETTU

Melissa Bill aus Klosterreichenbach hat Platz fünf bei den U13-Europameisterschaften in Schweden erreicht.

Das junge Tischtennistalent aus Klosterreichenbach war ganz knapp für das deutsche Team nominiert worden und war in Schweden letztendlich sogar beste Deutsche.

 

Das war mehr als ein Achtungserfolg für das Tischtennistalent Melissa Bill aus Schönmünzach: Bei den U13-Europameisterschaften im schwedischen Kosta gelang dem 13-jährigen Mitglied des Nationalkaders die beste deutsche Platzierung des Turniers.

Mit zwei Siegen in ihrer Gruppe erreichte Bill zunächst die Hauptrunde der besten 64. Nach Siegen über Karina Milto (Litauen, 3:1), Emili Miul (Serbien, 3:1) und die Portugiesin Matilde Sousa (3:1) traf die Spielerin des SSV Schönmünzach auf die favorisierte Rumänin Nadalia Ionascu. Bill konnte den ersten Durchgang für sich entscheiden, verlor dann einen Satz klar und hatte in Satz drei und vier jeweils mit 9:11 knapp das Nachsehen.

Auch im Teamwettbewerb dabei

Dennoch war es ein toller Erfolg für das Talent aus der Tischtennisakademie in Baiersbronn. Im wenige Tage zuvor stattgefundenen Teamwettbewerb kam Melissa Bill mehrfach im DTTB-Trikot zum Einsatz; hier belegte die deutsche Nachwuchsmannschaft den zehnten Platz.

Bundestrainerin Jie Schöpp sagte nach dem Turnier: „Mit etwas mehr Glück hätten wir um eine höhere Platzierung spielen können. Man hat den Spielerinnen schon angemerkt, dass die EM für sie noch einmal eine höhere Bedeutung hat als WTT-Turniere, die dauernd stattfinden. Alle drei waren Debütantinnen und nehmen wichtige Erfahrungen mit nach Hause. Alle haben zufriedenstellend gespielt, sind aber auch nicht über ihr Limit gegangen. Schade, dass Melissa Bill im Viertelfinale knapp gegen eine Spielerin verloren hat, gegen die sie sich eine Chance ausgerechnet hatte. Für die Spielerinnen und für mich war es ein wichtiges Turnier, um uns gegenseitig besser kennenzulernen, auch in den Coachingsituationen.“