Der 17-jährige Bräunlinger Markus Blenkle wurde unter mehr als 200 Bewerbern ausgewählt. Ab Januar stehen für den jungen Musiker bundesweite Auftritte bevor.
Markus Blenkle, 17 Jahre, der schon seit zwei Jahren im Landesjugendorchester BW und im Sinfonieorchester Villingen/Schwenningen am Kontrabass mitspielt, gehört zu den besten Jugendkontrabassisten in ganz Deutschland.
Nach einem Probevorspiel an der Musikhochschule Stuttgart wurde er unter über 200 Bewerbern ausgewählt, ab sofort als Mitglied des nationalen Jugendorchesters der Bundesrepublik Deutschland (BJO) mitzuspielen.
„Wir freuen uns, dass wir dich aufgrund deines hohen musikalischen und instrumentalen qualifizierten Spiels ins Bundesjugendorchester aufnehmen können“, schrieb Orchesterdirektor Sönke Lentz an Markus, der sich darüber, wie auch seine Eltern Liliya und Bernhard, sehr freute.
Proben in den Winterferien
Schon in den Winterferien beginnen in Berlin die Proben für die neue Konzertreihe des BJO im Januar. Das Jugendorchester wird unter der Leitung der Dirigentin Anu Tali aus Estland und im Sommer unter Aurel Dawidiuk aus Holland auf die Konzerte vorbereitet.
Für sein musikalisches Hobby muss Markus einen strengen Zeitplan mit Proben, Vorspielen und Konzerten einhalten, was viel Disziplin erfordert. Wenn ein 17-Jähriger im BJO-Sinfonieorchester mitspielt, dann ist sehr viel musikalisches Talent gefragt. Dies hat Markus Blenkle aus Bräunlingen schon seit Kindestagen. „Mit dem Kontrabass habe ich als Zehnjähriger in der Streicherklasse in den St. Ursula-Schulen in Villingen angefangen“, erinnert er sich. Seine Geigenlehrerin hatte damals festgestellt, dass er gute, griffige Hände hat und deshalb für den Kontrabass perfekt geeignet ist.
Intensives Proben zu Hause
„Mir macht es viel Spaß, Kontrabass zu spielen, denn dieses Instrument passt als Grundlage gut in ein Orchester hinein.“ Natürlich gehört zur musikalischen Arbeit auch das Proben zu Hause mit dazu.
Immer wieder werden verschiedene Orchesternoten zugesandt, damit er sich auf die unterschiedlichen, bevorstehenden Konzertstücke gut vorbereiten kann. Dann komme die Vorbereitung im Register selbst und später Proben mit dem ganzen Orchester, so der junge Kontrabassist.
Markus Blenkle darf sich im kommenden Jahr also auf der ganz großen, landesweiten Bühne beweisen. So spielt das Bundesjugendorchester am Sonntag, 11. Januar, in der Berliner Philharmonie sowie am Montag, 12. Januar, in Wiesloch. Dann kommen das Orchester und Blenkle auch in den Schwarzwald-Baar-Kreis und treten am Dienstag, 13. Januar, in Villingen-Schwenningen im Franziskaner Konzerthaus im Rahmen des großen Zyklus auf. Am Donnerstag, 15. Januar, steht ein Auftritt in Ludwigsburg an und am Sonntag, 18. Januar, folgt schließlich das Abschlusskonzert in Dortmund.