Bei den neuen Forbachgärten im Christophstal tut sich was: Der Pavillon der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg zog dieser Tage dorthin um – mit Tieflader und Schwerlastkran.
Das war ein Hausbau in rekordverdächtiger Zeit. Wenige Minuten nach Ankunft des Tiefladers, auf dem das Gebäude in zwei Teilen transportiert wurde, stand das erste Element schon auf dem neuen Fundament. „Kein Problem, wenn man das jeden Tag macht“, wird der Fahrer des Autokrans in einer Mitteilung der Stadt zitiert. 90 Tonnen wuchtet das Spezialfahrzeug mit 60 Meter langem Ausleger um. Da war das 5,5-Tonnen-Gebäudeteil kein wirklicher Leistungstest für Mensch und Maschine.
Der gepflasterte Zugang zum Pavillon, den die Stadt im Nachgang der Gartenschau übernommen hatte und der künftig als Mehrzweckgebäude dienen soll, ist ebenfalls bereits fertig.
„Vielen Dank an alle Beteiligten. Die nachhaltige Nutzung im Tal X nimmt immer mehr Form an. Wir spüren das sowohl in der Verwaltung und im Gemeinderat als auch in der Bürgerschaft. Weiter so“, so Oberbürgermeister Adrian Sonder. Der Oberbürgermeister hatte die Nachgestaltung der Forbachgärten initiiert. „Das ist ein Herzensprojekt für mich“, so Sonder.
Gleich neben dem Pavillon befindet sich ein weiteres Fundament, an dem das Toilettengebäude erstellt werden soll. Martin Klausmann vom Amt für Stadtentwicklung, der das Projekt betreut, ist zufrieden mit dem Fortschritt. „Das Wetter hat trotz eines erneuten Wintereinbruchs zwischendurch gut gepasst.“ Die Flächen für die mobile Gastronomie und die Sitzmöglichkeiten für Besucher sind praktisch fertig. „Bis zum 23. Mai muss und wird alles fertig sein“, so Klausmann.
„Ein-Jahr-danach-Fest“ findet statt
An diesem Tag findet das „Ein-Jahr-danach-Fest“ statt. Es soll den Esprit zum Beginn der Gartenschau 2025 noch einmal ins Gedächtnis rufen und all die schönen Erinnerungen an die Gartenschau im Tal X, zeitgleich auf den Neustart des Erlebnistals markieren, das als dauerhaftes Naherholungsgebiet für die Zukunft bleibt. Ein Veranstaltungsprogramm bis Herbst ist in Arbeit.
Während Baufirmen an Gebäude und Flächen arbeiteten, schaute sich eine Gruppe ehrenamtliche Helfer zusammen mit Mitarbeitern der Stadt und des Baubetriebsamts die Beete und Grünflächen an. Auch die Anlagen werden wieder bepflanzt und gepflegt. Freiwillige Helfer haben sich bereiterklärt, die Anlagen zu betreuen.
So ziehen die Gartenanlagen der Partnerstädte hierhin um, ebenso das „Fichtenbad“. Zum Gelände gehören auch das historische Wasserrad, das besichtigt werden kann, und den Erlebnisteich für Kinder. Gleich nebenan plätschert der Forbach.