Für staunende Gesichter sorgte Philipp Rapp. Foto: Wilhelm-Hauf-Schule

Ein ganz besonderer Gast war an der Wilhelm-Hauff-Schule in Albstadt-Tailfingen. Philipp Rapp, amtierender Weltmeister im Einer-Kunstradfahren zeigte spektakuläre Übungen.

Große Augen, staunende Gesichter und viel Applaus: Die Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Hauff-Schule in Tailfingen erlebten kürzlich eine ganz besondere Sportvorführung. Zu Gast war am Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum in Albstadt-Tailfingen der amtierende Weltmeister im Einer-Kunstradfahren, Philipp Rapp. Mit einer beeindruckenden Kür präsentierte er sein Können.

 

Für viele Kinder war es das erste Mal, Kunstradfahren live zu sehen – und entsprechend groß war die Begeisterung. In einer Halle der Landessportschule, die für die Vorführung extra zur Verfügung gestellt wurde, zeigte der Weltmeister eine Auswahl spektakulärer Elemente aus seinem Wettkampfprogramm.

Weltmeister demonstriert anspruchsvolle Drehungen

Mit erstaunlicher Körperbeherrschung balancierte er beispielsweise auf dem Rad, fuhr rückwärts, wechselte elegant zwischen verschiedenen Sitzpositionen und demonstrierte anspruchsvolle Drehungen sowie Standfiguren. Besonders beeindruckend war für die Zuschauerinnen und Zuschauer, wie präzise und ruhig Rapp selbst schwierigste Figuren ausführte.

Die Vorführung hatte für die Schule noch eine besondere Bedeutung: Philipp Rapp war selbst bereits an der Wilhelm-Hauff-Schule tätig. Während seines Bundesfreiwilligendienstes unterstützte er damals den Schulalltag und ist vielen Lehrkräften noch gut in Erinnerung. Umso schöner war es für die Schulgemeinschaft, ihm nun als Weltmeister wieder begegnen zu dürfen.

Schüler stellten viele Fragen

Im Anschluss an die Kür nutzten die Schülerinnen und Schüler noch die Gelegenheit, um viele Fragen zu stellen. Sie wollten zum Beispiel wissen, wie lange man trainieren muss, um Weltmeister zu werden. Auch die Fragen, wie oft Philipp Rapp in der Woche auf dem Rad sitzt und ob er bei seinen Auftritten manchmal nervös ist, waren von Interesse im Publikum.

Ganz genau wollten die Anwesenden es wissen, denn selbst technische Fragen zum Kunstradfahren generell sowie zu den schwierigen Figuren seiner Kür wurden interessiert gestellt. Zum Abschluss nahm sich der Weltmeister noch Zeit für Autogramme. Geduldig unterschrieb er viele Autogrammkarten und ließ sich mit den Kindern auf zahlreichen Fotos verewigen.